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Die Städtische Kunstsammlung Radebeul gibt einen Einblick in ihren Bestand

25 Jahren Sammelleidenschaft Die Städtische Kunstsammlung Radebeul gibt einen Einblick in ihren Bestand

1992 nahm die Städtische Kunstsammlung Radebeul mit dem Erwerb eines Gemäldes ihre Tätigkeit auf. Anlässlich des 25-jährigen Jubiläums zeigt sie in der Stadtgalerie der Lößnitzstadt eine Auswahl ihres Bestandes.

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Aufbau zur neuen Ausstellung: Karin Raum vereint auf einer Etage Arbeiten von Ingo Kuczera (M.), Erhard Hippold (l.) und Sophie Cau (r.).

Radebeul. Bilder von Weinbergen und der Flusslandschaft der Elbe kommen einem in den Sinn, wenn man den Namen Radebeul hört. Fabrikschornsteine eher weniger. Und doch hat der Radebeuler Maler und Grafiker Heinz Drache (1929–1989) mit dem Gemälde „Meine Umgebung“ eine Industrielandschaft auf Leinwand verewigt. Als Gegenpol zu einer lieblichen Elb- und Lößnitzlandschaft hat die Städtische Kunstsammlung Radebeul das Bild 1992 bewusst erworben. Mit der Ausstellung „Sammlung statt Sammelsurium“, die am heutigen Freitagabend um 19.30 Uhr öffnet, blickt die Stadtgalerie in Altkötzschenbroda auf die bislang 25-jährige Sammeltätigkeit zurück.

Aufbau zur neuen Ausstellung

Aufbau zur neuen Ausstellung: Karin Raum vereint auf einer Etage Arbeiten von Ingo Kuczera (M.), Erhard Hippold (l.) und Sophie Cau (r.).

Quelle: Silvio Kuhnert

Auf weit über 2000 Arbeiten ist die Sammlung seither angewachsen. Weniger als zehn Prozent werden in der Jubiläumsausstellung gezeigt. Und doch geben sie einen Ein- und Überblick über den künstlerischen Schatz der Lößnitzstadt. Das Bild von Drache darf da so wenig fehlen wie Arbeiten von Erhard Hippold oder Ingo Kuczera, zwei Namen die eng mit der Stadt verbunden sind. „Wir sammeln Werke von Radebeuler Künstlern und von jenen, die eine Beziehung zu Radebeul haben“, sagt Karin Baum, Leiterin der Stadtgalerie und der Städtischen Kunstsammlung.

Für den Erwerb von Kunstwerken steht ihr im Schnitt jährlich ein Budget von 2000 Euro zur Verfügung. Das ist nicht üppig, wenn man bedenkt, welche Preise bei Auktionen für Kunstwerke geboten werden. Zum Gedeihen und Wachsen der Sammlung haben zahlreiche Förderer wie beispielsweise der Förderkreis der Stadtgalerie und immer wieder auch Künstler selbst durch Schenkungen beigetragen. Und es erstaunt, welche Fülle und Breite trotz bescheidener Mittel seither im Sammlungsbestand zusammengekommen sind. Die Ausstellung zeigt rund 150 Exponate aus drei Jahrhunderten. „Schwerpunktthemen sind Stadt- und Naturlandschaften, Künstlerbildnisse und Künstlerselbstbildnisse, figürliche Darstellungen, Tierstudien und Stillleben. Ausgewählte Arbeiten reflektieren zeitgeschichtliche Ereignisse und individuelle Befindlichkeiten“, berichtet Baum. Werke von 78 Künstlern sind zu sehen. Das Spektrum reicht von naturalistischen Darstellungen bis hin zur Abstraktion.

Die Jubiläumsausstellung kann vom 17. September bis 29. Oktober sowie vom 19. November bis 17. Dezember jeweils von Dienstag bis Donnerstag sowie am Sonntag in der Zeit von 14 bis 18 Uhr am Dorfanger Altkötzschenbroda 21 besucht werden.

Von Silvio Kuhnert

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