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Die Frühförderstelle des ASB ist nun unter einem Dach

Umzug Die Frühförderstelle des ASB ist nun unter einem Dach

Von außen sieht es noch wie eine Baustelle aus, doch die Räumlichkeiten im Erdgeschoss der Meißner Straße 218 sind bereits bezogen und in Nutzung. Die Frühförderstelle des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB) ist von der Meißner Straße 158 in die Hausnummer 218 umgezogen und öffnet ab dem 1. Juli für Patienten und Interessierte.

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Logopädin Katja Scholz, Ergotherapeutin Nadine Mayer und Psychologin Annekatrin Kaiser (v.l.) freuen sich auf die Arbeit in den neuen Räumlichkeiten.

Quelle: Sabine Mutschke

Radebeul. Von außen sieht es noch wie eine Baustelle aus, doch die Räumlichkeiten im Erdgeschoss der Meißner Straße 218 sind bereits bezogen und in Nutzung. Die Frühförderstelle des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB) ist von der Meißner Straße 158 in die Hausnummer 218 umgezogen und öffnet ab dem 1. Juli für Patienten und Interessierte.

Seit 24 Jahren ist die Praxis in Radebeul eine feste Anlaufstelle für Eltern, deren Kinder Entwicklungsprobleme im Bereich der Sprache, Motorik oder auch Konzentrationsfähigkeit haben. Mit dem Umzug in die neuen Räume wurde auch das Konzept neu strukturiert und in ein modernes Förder- und Therapiezentrum umgewandelt. Ergotherapeutin Nadine Mayer und Logopädin Katja Scholz unterstützen das Team ab sofort als erfahrene Therapeuten. „Nun haben wir alles unter einem Dach, dadurch können wir uns untereinander besser absprechen und auch die Wege für die Eltern verkürzen sich“, sagt Diplom-Psychologin und Leiterin Annekatrin Kaiser. Sie konnte in den letzten Monaten und Jahren einen Zuwachs an Kindern mit Sprachproblemen und Konzentrationsstörungen beobachten. Das ist ein Grund, warum dringend neue und modernere Räumlichkeiten notwendig waren. Nun gibt es einen sogenannten „Sprachraum“ und einen „Bewegungsraum“, in welchen die heilpädagogische Frühförderung als Komplexleistung angeboten werden kann.

Mit 42 Kindern ist das Therapiezentrum voll ausgelastet. Die Patienten werden über einen Zeitraum von zwölf Monaten behandelt. Anfang August ist diese Zeit wieder vorbei. „Dann können wir neue Kinder aufnehmen“, so Kaiser. In der Regel werden sie einmal in der Woche eine Stunde lang von den Mitarbeitern heilpädagogisch gefördert. Auch Hausbesuche sind kein Problem, manchmal sogar von Vorteil. „Wir haben die Erfahrung gemacht, dass sich die Eltern in den eigenen vier Wänden besser öffnen können. Das hilft den Kindern während der Therapie“, sagt die Psychologin. Denn obwohl die Kinder betreut werden, ist es doch gleichzeitig eine Therapie für die Eltern.

So arbeitet Nadine Mayer mit der Verhaltenstherapie und zeigt den Familien mittels Videoaufnahmen das eigene Verhalten und darin vorkommende Fehler auf. „Es reicht manchmal schon, wenn die Eltern, gestresst von der Arbeit, den Kopf aufstützend, neben dem Kind sitzen und bei den Hausaufgaben helfen wollen. Diese erschöpfende Haltung überträgt sich auf das Kind und dann beginnen die Motivationsprobleme“, spricht die Ergotherapeutin aus Erfahrung.

Doch das Angebot richtet sich nicht nur an Kinder. Auch Erwachsene, welche beispielsweise nach neurologischen Erkrankungen, Schlaganfällen oder Unfällen Probleme mit Stimm-, Sprach- oder Schluckstörungen oder auch mit Motorik oder Sinnesorganen haben, sind im Therapiezentrum willkommen.

Am 9. August findet von 15 bis 18 Uhr ein Tag der offenen Tür statt. Das Praxisteam wird vor Ort sein und Fragen beantworten.

Von Lisa-Marie Leuteritz

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