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Die Arbeiten an der Dohnaischen Straße sind beendet

Hochwasserschadensbeseitigung Die Arbeiten an der Dohnaischen Straße sind beendet

Pirnas Einkaufsmeile ist keine Baustelle mehr. Am Mittwoch, 15. November 2017, hat der Oberbürgermeister Pirnas, Klaus-Peter Hanke, den letzten Stein in das Pflaster der Straße gesetzt. Damit endete die vierjährige Baumaßnahme, bei der die entstandenen Flutschäden von 2013 beseitigt wurden.

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Quelle: junes DNN

Pirna. „Mir fällt buchstäblich ein Pflasterstein vom Herzen“, scherzte Klaus-Peter Hanke. Der parteilose Oberbürgermeister der Stadt Pirna setzte am Mittwoch den letzten Stein in das Pflaster der Fußgängerzone. Die Sanierung der Dohnaischen Straße ist abgeschlossen.

Im Oktober 2014 fiel der Startschuss für das Bauvorhaben, bei dem die Schäden des Juni-Hochwassers von 2013 beseitigt wurden. Auf einer Länge von insgesamt 310 Meter teilten sich in den vergangenen drei Jahren Baufahrzeuge, Bauarbeiter, Fußgänger und Händler den Platz auf der Straße. „Es war gewiss nicht leicht für alle Beteiligten am Bau sowie Einkäufer wie Verkäufer, diese Bauzeit zu überstehen. Nun ist es aber geschafft“, sagte das sichtlich erleichterte Stadtoberhaupt.

Zur Gestaltung der Straße fand eine Bürgerumfrage statt, die in die Bauplanung mit einfloss. Von der Elbe bis zum Dohnaischen Platz wurden die Gasleitungen und Kabel der öffentlichen Straßenbeleuchtung erneuert. Ebenso erneuerten Fachleute sämtliche Trink- und Abwasserkanäle. Schlussendlich erhielt die Fußgängerzone ein neues Äußeres. „Das neue Pflaster aus grauen Granitplatten und roten Granitstein bietet einen deutlich verbesserten Laufkomfort“, meinte Hanke.

Als Highlight hebt Pirnas Rathauschef die neu gestaltete Windrose im Kreuzungsbereich Jacobäerstraße/Schuhgasse hervor. Auf der Windrose sind nun auch die Partnerstädte samt Entfernungsangaben zu finden.

Bis auf wenige kleine Restleistungen, die im kommenden Jahr noch abgearbeitet werden, ist die Flaniermeile der Innenstadt pünktlich zur Weihnachts-Einkaufszeit baustellenfrei – und das wesentlich früher als geplant. „Auch das kommt vor“, erklärte Stadtsprecher Thomas Gockel. „Während der Bauphase wurde strategisch überlegt, wie man die Arbeitsmaßnahmen straffen kann. Der veränderte Bauablauf ist der Grund, dass die Arbeiten bereits beendet sind und nicht, wie geplant, bis Juli 2018 andauern.“

Für den Straßenbau war hauptsächlich die von der Stadt beauftragte Baufirma Frauenrath zuständig. Die Untergrundarbeiten nahmen die Stadtwerke Pirna vor.

Die Gesamtkosten der Baumaßnahme betragen 1,4 Millionen Euro und werden vom Freistaat Sachsen sowie der Bundesrepublik Deutschland aus dem Fluthilfetopf für 2013 gefördert.

Von Junes Semmoudi

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