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Deutsche und tschechische Rettungskräfte üben für den Ernstfall auf der Elbe

Feuerwehrübung auf Passagierschiff Deutsche und tschechische Rettungskräfte üben für den Ernstfall auf der Elbe

Deutsche und tschechische Rettungskräfte haben für den Ernstfall geübt. Sie retten Passagiere eines berennenden Schiffes aus der Elbe.

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Quelle: dpa

Bad schandau/Decin. Deutsche und tschechische Rettungskräfte haben für den Ernstfall geübt. Das Übungsszenario lautete wie folgt: Auf einem Passagierschiff auf dem Weg von Decin nach Schmilka ist im Maschinenraum nach einem technischen Defekt ein Feuer ausgebrochen. Die sofort vorgenommenen Löschversuche des Personals schlugen fehl. Der Kapitän steuerte einen Kai am rechten Ufer der Elbe an und ließ das Schiff evakuieren. Jedoch schafften es nicht alle Passagiere an Land, 15 Personen sprangen in die Elbe. Dieses Übungsszenario entwickelte die Feuerwehr Dolni Sleb in Zusammenarbeit mit der Verwaltung der Stadt Decin und war im Zuge des Ziel3-Projektes Decin/Bad Schandau ein weiterer Baustein für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit.

Der Einsatzleiter der tschechischen Feuerwehr stellte nach Eintreffen schnell fest, dass die eigenen Kräfte nicht ausreichen und entschloss sich, über das Lagezentrum Usti nad Labem die Zusatzkräfte aus Deutschland alarmieren zu lassen. Die 34 Kameraden aus Bad Schandau, Reinhardtsdorf und Schöna rückten mit sechs Fahrzeugen und einem Rettungsboot an. Ihre primäre Aufgabe lag in der Rettung der Personen aus der Elbe sowie dem Transport der Verletzten vom Boot zum Rettungsdienst.

Fazit der Übung: Die Zusammenarbeit ist von Mal zu Mal besser geworden und ein Dolmetscher wird nicht mehr zwingend benötigt. Die Kommunikation der Einsatzkräfte funktioniert auch mit Händen und Füßen. Gegen 12 Uhr wurde die Übung mit einer Auswertung und einem gemeinsamen Imbiss beendet.

Von Marko Förster

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