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Deutsche Bahn will Zuglärm zwischen Dresden und Schmilka reduzieren

Lärmschutz für über 14000 Anwohner Deutsche Bahn will Zuglärm zwischen Dresden und Schmilka reduzieren

Die Deutsche Bahn will den vor allem durch den Güterverkehr verursachten Krach auf der Strecke zwischen Dresden und tschechischer Grenze minimieren. Derzeit werde an insgesamt 35 Einzelvorhaben für Lärmschutzwände und sogenannte Schienenstegdämpfer geplant, kündigte das Unternehmen an. Die Umsetzung nimmt aber einige Jahre in Anspruch.

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Quelle: dpa

Pirna. Die Deutsche Bahn kündigt an, den Lärmschutz im oberen Elbtal zwischen Dresden und Schmilka zu verbessern. So sollen Lärmschutzwände auf einer Länge von über 30 Kilometern sowie sogenannte Schienenstegdämpfer auf knapp 35 Kilometern Helfen, den vor allem durch den Güterverkehr verursachten Krach zu minimieren. Wie die Bahn mitteilte, werden derzeit 35 Einzelmaßnahmen in einem finanziellen Umfang von 60 Millionen Euro geplant.

Die angekündigten Lärmschutzvorhaben beruhen auf einer Machbarkeitsstudie für die Eisenbahnstrecke zwischen der Landeshauptstadt und der tschechischen Grenze. Am Dienstag wurden die Ergebnisse Vertretern der Kommunen aus dem Elbtal und weiterer Mandatsträger durch das Bundesverkehrsministerium und der Deutschen Bahn vorgestellt. Mit der Realisierung der Vorhaben soll es laut Eckart Fricke, Konzernbevollmächtigter der Deutschen Bahn AG für die Länder Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen, für über 14000 Menschen entlang der Bahnstrecke „spürbar leiser“ werden.

Der Untersuchungsabschnitt hat eine Länge von rund 50 Kilometern. In den Jahren 2004 bis 2013 wurde dieser Bereich des Elbtals im Rahmen eines freiwilligen Lärmsanierungsprogramms des Bundes bereits saniert. Jede einzelne Ortsdurchfahrt wurde nun erneut untersucht und weitere Maßnahmen identifiziert. Ebenfalls Gegenstand der Machbarkeitsuntersuchung waren zwei Abschnitte in Coswig (u.a. am Fachkrankenhaus) und Weinböhla mit einer Länge von knapp zwei Kilometern, informierte die Bahn. Auch hier sind Lärmschutzmaßnahmen geplant, so beispielsweise eine 400 Meter lange Lärmschutzwand in Coswig sowie Lärmschutzwände und die Ausfachung, d.h. die Schließung, von offenen Geländern an Brücken in Weinböhla.

Die Vertreter der Kommunen haben nun die Möglichkeit, im Austausch mit dem beauftragten Ingenieurbüro Anregungen und Ergänzungen einzubringen. Anfang Juni sollen die Ergebnisse der Lärmschutzstudie auf zwei Veranstaltungen in Dresden und in Bad Schandau der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Ziel ist es laut Bahn die Machbarkeitsuntersuchung in diesem Sommer abzuschließen.

Danach muss eine Finanzierungsvereinbarung zwischen Bahn, Bund und Freistaat Sachsen ausgehandelt werden. Wenn diese Vereinbarung steht, wird die darauf folgende Umsetzung der Lärmschutzvorhaben rund fünf Jahren andauern. Unter anderem werden für die Lärmschutzwände Planfeststellungsverfahren erforderlich, die bekanntlich einige Zeit in Anspruch nehmen.

Von Silvio Kuhnert

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