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Der Gewerbestandort Wilsdruff profitiert von der Nähe zur Autobahn

Wirtschaft in der Region Der Gewerbestandort Wilsdruff profitiert von der Nähe zur Autobahn

Wilsdruff. Mit dem Dialysatorenhersteller B.Braun siedelt sich ein weiterer Betrieb im Gewerbegebiet Hühndorfer Höhe an. Über die wirtschaftliche Entwicklung Wilsdruffs und, was die Stadt als Gewerbestandort auszeichnet, spricht der Beigeordnete und Vize-Bürgermeister Andreas Clausnitzer (CDU) im DNN-Interview.

Andreas Clausnitzer (CDU), Beigeordneter der Stadt Wilsdruff

Quelle: Silvio Kuhnert

Wilsdruff. Mit dem Dialysatorenhersteller B.Braun siedelt sich ein weiterer Großbetrieb im Gewerbegebiet Hühndorfer Höhe an. Über die wirtschaftliche Entwicklung Wilsdruffs und, was die Stadt als Gewerbestandort auszeichnet, spricht der Beigeordnete und Vize-Bürgermeister Andreas Clausnitzer (CDU) im DNN-Interview.

Frage: Mit B. Braun siedelt sich ein weiterer Großbetrieb im Wilsdruffer Gewerbegebiet an. Herr Clausnitzer, sind Sie mit der wirtschaftlichen Entwicklung der Stadt zufrieden?

Andreas Clausnitzer: Insgesamt hat sich der Wirtschaftsstandort Wilsdruff in den vergangenen Jahren mehr als gut entwickelt. Wir freuen uns sehr, dass sich die B. Braun Melsungen AG entschieden hat, sich im Gewerbegebiet Hühndorfer Höhe anzusiedeln. Es ist ein weiteres großes Unternehmen. Wir freuen uns auch für den Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge. Denn es gibt bereits ein Werk in Berggießhübel. Jetzt steht die große Investition in Wilsdruff an. Dies kommt zum einen dem Kreis zugute und stärkt andererseits den Gewerbe- und Wohnstandort Wilsdruff.

Welche Faktoren bzw. Bedingungen zeichnen Wilsdruff als Gewerbestandort aus? Warum kommen zahlreiche international tätige Unternehmen hier hin?

Wir haben den Vorteil, dass die Autobahn quasi vor der Haustür liegt. Und wir haben sehr frühzeitig begonnen, Gewerbeflächen auszuweisen, die dann der Ansiedlung von Wirtschaftsbetrieben gedient haben.

Wenn die neue Produktionsstätte für Dialysatoren 2018 in Betrieb geht, gibt es rund 140 neue Arbeitsplätze in der Stadt. Jede Kommune würde eine solche Ansiedlung auch gern bei sich haben. Aber wie jetzt B. Braun und vorher Eberspächer entscheiden sich die Unternehmen für Wilsdruff. Was macht Wilsdruff anders als andere Städte und Gemeinden?

Als Stadt Wilsdruff möchten wir uns nicht besser darstellen als andere Kommunen. Jeder bemüht sich, Wirtschaftsstandorte zu entwickeln. Wir versuchen einfach, unsere Arbeit gut zu erfüllen. Wenn ein Unternehmen Interesse bekundet, sich in Wilsdruff anzusiedeln, leiten wir alle in unsere Zuständigkeit fallenden Schritte ein, damit der Betrieb schnell zu einer Baugenehmigung gelangt. Hier arbeiten wir eng mit dem Landkreis zusammen. Bei der Erledigung unserer Arbeit sind wir nicht besser oder schlechter als andere Städte und Gemeinden. Unser Vorteil ist die Nähe zur Autobahn.

Rund elf Hektar hat B. Braun im Gewerbegebiet Hühndorfer Höhe gekauft. Ist noch ausreichend Platz für weitere Gewerbeansiedlungen vorhanden oder müssen neue Flächen entwickelt werden?

Im Gewerbegebiet wird es nun etwas enger, was die noch freien Flächen betrifft. Aber wir haben im Ortsteil Kesselsdorf noch Gewerbestandorte, die bebaut werden könnten. Allerdings ist dort nicht die Stadt Grundstückseigentümer, sondern sie befinden sich in Privatbesitz. Und nicht jeder Eigentümer im privaten Bereich ist sofort bereit, auch Land zur Verfügung zu stellen. Manche warten noch die Preisentwicklung für Bauland ab. Dies ist jedoch für die Stadt kein vorrangiges Kriterium. Unser Kriterium ist, Flächen auszuweisen.

Weist die Stadt weitere Gewerbeflächen aus?

Im Moment sind wir an die Grenze des Möglichen, was der Flächennutzungsplan hergibt, angekommen. Wir arbeiten daran, dass auch in Zukunft Gewerbebetriebe sich in Wilsdruff ansiedeln können. Es wird aber jetzt weit aus schwerer, weil die Stadt Dresden sehr stark darauf achtet, dass das Umland nicht zu viel Gewerbeflächen ausweist. Die anstehenden Aufgaben müssen wir mit der Landeshauptstadt bewältigen.

Von Silvio Kuhnert

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