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Umland DNN-Wandervorschlag: Von Altendorf zur Schrammsteinaussicht
Region Umland DNN-Wandervorschlag: Von Altendorf zur Schrammsteinaussicht
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10:03 15.06.2018
Die Aussicht vom Schrammstein ist legendär – bei gutem Wetter ist der Andrang groß. Quelle: Foto: Frank Wehrmeister
Altendorf

Diese gut 14 Kilometer lange Wanderung beginnt am Wanderparkplatz neben dem „Heiteren Blick“ in Altendorf, alternativ an einer der Haltestellen der Kirnitzschtalbahn. Wir laufen an der alten Schule vorbei bis etwa zur Ortsmitte, biegen rechts auf den Weg mit dem „Roten Strich“ ab und wandern bergab bis zur Dorfbachklamm. Diese führt sehr steil über Stufen und Leitern ins Kirnitzschtal.

Hier gehen wir links auf der Hartungpromenade weiter, die mit dem Lehrpfad „Flößersteig“ identisch ist. Noch vor der Ostrauer Mühle überqueren wir die Straße und die Kirnitzsch. Der Weg führt nun oberhalb des Campingplatzes in den Wald hinauf und erreicht an einer Kreuzung eine Gartenanlage. Wir folgen dem „Grünen Strich“ bis zum Wenzelweg und wandern geradeaus auf dem Elbleitenweg weiter. Er führt am Falkenstein vorbei.

Von der Einmündung des Schießgrundes ist der „Grüne Punkt“ bis zur nächsten Kreuzung hilfreich. Dann gehen wir links mit dem „Blauen Strich“ weiter. Ziel ist das Große Schrammtor mit dem Schrammtorwächter. Einem Riegel gleich türmen sich hier links und rechts mächtige Kletterfelsen und versperren den Blick zum Schrammsteinmassiv.

Dahinter geht es noch einige Minuten ganz bequem weiter. Neben mehreren Zugangspfaden für Bergsteiger biegen nach dem Kletterfelsen „Jungfer“ zuerst der Wildschützensteig und kurz darauf der Jagdsteig ab. Ersterer ist nur bergauf zu begehen und die kürzere Verbindung zu den Aussichtspunkten.

Oben gehen wir links zur Schrammsteinaussicht. Der Blick über die Klettergipfel ins Umland ist an Attraktivität kaum zu überbieten. Daher herrscht oben oft reger Besucherverkehr und Staugefahr!

Von der Aussicht wandern wir auf dem Schrammsteingratweg weiter bis links der „Grüne Punkt“ abzweigt. Wir klettern nun im Mittelwinkel über Leitern ins Tal hinab und wandern zum Zeugshausweg und dann links weiter zur Wildwiese. Vom Platz der Freundschaft suchen wir Anschluss an den „Roten Strich“ in Richtung der Hohen Liebe. Von einer Kreuzung geht es links hinauf zu einer Gedenkstätte für verunglückte Bergsteiger.

Nach dem Gipfelbesuch wandern wir hinab zum Butterweg und weiter in den Nassen Grund. An der Kirnitzschbrücke gehen wir gleich links auf dem Flößersteig weiter, der hier ein holperiger Bergpfad ist und nur auf dem Mittelstück zum Forsthaus auf dem bequemen Steinbruchweg verläuft. Beim Forsthaus treffen wir auf den Kohlichtsteig und überqueren sogleich die Kirnitzsch. In der Straßenkurve links entdecken wir einen Wegweiser nach Mittelndorf. Der zähe Anstieg erfordert noch einmal gute Kondition. Am Rande von Mittelndorf biegen wir sofort links auf den Panoramaweg ab (Gelber Punkt). Schöne Wegweiser und sehr informative Hinweistafeln kennzeichnen diese Route, der wir alsbald über die freien Höhen zum Ausgangsort folgen. Die Aussicht auf das Wandergebiet und darüber hinaus ist vortrefflich.

Hinweis: Wanderkarte Sachsen, Blatt 45, Sächsische Schweiz/Bad Schandau, Sebnitz bzw. Karte Schrammsteingebiet (1:10 000) oder Nationalparkkarte (Vertrieb durch Staatsbetrieb Geobasisinformation und Vermessung Sachsen, Olbrichtplatz 3, 01099 Dresden, Tel. (0351) 8283-0); VVO-Hotline: 0351/852 65 55

Von Frank Wehrmeister

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