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Coswiger Maschinenbauer Glamaco wird von Jenaer Firma übernommen

Coswiger Maschinenbauer Glamaco wird von Jenaer Firma übernommen

Die Jenaer JSJ Jodeit-Gruppe übernimmt den Coswiger Maschinenbauer Glamaco. Den Deal hat Rechtsanwalt Andreas Hiecke eingefädelt, der sich seit dem Frühjahr als vorläufiger Insolvenzverwalter bei Glamaco engagiert.

Er ist Fachanwalt für Insolvenzrecht und wird seit mehreren Jahren von Insolvenzgerichten in Sachsen und Brandenburg zum Insolvenzverwalter und Sachwalter von Unternehmen bestellt. Wie die Dresdner Kanzlei von "Prof. Dr. Pannen Rechtsanwälte", informiert, habe die Gläubigerversammlung bereits am 28. Oktober einstimmig der Übernahme zugestimmt.

Die Glamaco Maschinenbau GmbH musste im Mai diesen Jahres Insolvenz anmelden, nachdem ein Projekt mit einem chinesischen Auftraggeber scheiterte. Seither führte Hiecke den Geschäftsbetrieb fort und leitete verschiedene Restrukturierungsmaßnahmen ein. Er habe gemeinsam mit dem Geschäftsführer Andreas Gruhle viele potenzielle Investoren angesprochen und einen internationalen Bieterprozess angestoßen und erfolgreich zu Ende geführt, sagt er. "Mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden, insbesondere weil wir das Unternehmen mit seiner Spezialisierung auf Glasmaschinenbau trotz des schwierigen Marktumfeldes erhalten und insgesamt 17 Arbeitsplätze sichern konnten", sagt er.

Innerhalb der JSJ Jodeit-Gruppe werde das Coswiger Unternehmen auch künftig unter dem alten Namen Glamaco weiter geführt, wie Geschäftsführer Gruhle erläutert. "Die Firma Glamaco wird weiterhin weltweit im Bereich Sondermaschinenbau und kundenspezifischer Anlagen insbesondere für die Heißglasverarbeitung tätig sein", sagt er.

Zusätzlich wolle man verstärkt Kunden in anderen Industriezweigen ansprechen und individuelle Lösungen für deren Produktionsprozesse entwickeln, um das Unternehmen insgesamt auf eine breitere und stabile Basis zu stellen. "Wir danken unseren Kunden, zum Beispiel der Elbe Flugzeugwerke GmbH, welche in der unsicheren Zeit der Insolvenz die Aufträge nicht stornierten und somit eine übertragende Sanierung bei laufendem Geschäftsbetrieb ermöglicht haben", sagt Gruhle.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 05.11.2014

Uwe Hofmann

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