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Coswiger Jugendchor steht vor seinem ersten Opernauftritt

Landesbühnen Sachsen Coswiger Jugendchor steht vor seinem ersten Opernauftritt

Der Jugendchor des Gymnasiums Coswig erlebt am 19. Januar eine große Premiere. Die jungen Schüler singen und spielen erstmals in einer Oper mit.

Probe an den Landesbühnen Sachsen: der Jugendchor des Gymnasiums Coswig singt sich für die Oper "Tschick" warm. Die Jugendlichen spielen in dem Stück mit.

Quelle: Silvio Kuhnert

Radebeul/Coswig. Im Radebeuler Stammhaus der Landesbühnen Sachsen gibt es am kommenden Freitag gleich mehrere Premieren: Zum einen erlebt die Oper „Tschick“ von Ludger Vollmer nach dem Roman von Wolfgang Herrndorf in der Inszenierung von Sebastian Ritschel die erste Aufführung. Zum anderen wirkt erstmals, so wie es vom Komponisten gewollt ist, ein Jugendchor mit. Den Part der jungen Sänger übernehmen 24 Schüler des Gymnasiums Coswig. „Es ist das erste Mal, dass unser Jugendchor bei einem Stück an den Landesbühnen mitwirkt“, sagt Chorleiterin Fanni Kaufmann.

Eine Kooperation zwischen Schule und Theater besteht schon längere Zeit. Einige Schüler haben bereits als Komparsen Erfahrung gesammelt. Des Weiteren besucht der Sohn des Indentanten Manuel Schöbel die Coswiger Schule. Und sah lag es nicht fern, dass das Theater den Schulchor fragte, ob er in der Road Opera mitsingen möchte.

Vor dem Premierenauftritt jagt eine Probe die andere. „Lampenfieber spüre ich noch nicht“, meint die 15-jährige Jule Bär, als sie sich zusammen mit den anderen Chormitgliedern von der fünften bis zwölften Klasse im Probenraum für die erste Orchesterprobe auf der Hauptbühne warm singt. Jasmin Perleß ist dagegen schon etwas aufgeregt. Denn in gut einer Woche schauen ihre Eltern und Großeltern bei ihrem ersten Opernauftritt zu. Für die 14-Jährige geht ein Traum in Erfüllung: „Mit Singen, Schauspiel und Tanz sind alle meine Leidenschaften vereint.“

Aber genau dies bildet für die Jugendlichen eine große Herausforderung. Singen können sie. Ihr Repertoire bestand jedoch bislang hauptsächlich aus Pop- und Jazzsongs. „Oper verlangt ein anderes Singen“, berichtet Chorleiterin Kaufmann. Man müsse sich beispielsweise stimmlich gegenüber einem Orchester behaupten. Des Weiteren werden schauspielerische Fähigkeiten abverlangt. Man muss singen und sich gleichzeitig bewegen – das ist für viele Schüler Neuland. In mehreren Szenen wirkt der Jugendchor mit: in der Schule, auf einer Party und sie mimen Schweine auf einem Laster. Am 19. Januar um 19.30 Uhr hebt sich der Vorhang zum großen Auftritt.

Von Silvio Kuhnert

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