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Caspar-David-Friedrich-Weg bis Monatsende gesperrt

Nach Orkan Caspar-David-Friedrich-Weg bis Monatsende gesperrt

Auf den Wanderwegen in den Revieren Reinhardtsdorf und Bielatal bestehen momentan erhebliche Einschränkungen. Aufgrund der Folgen des Orkans „Friederike“ sind beliebte Wanderwege gesperrt.

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Auf das Warnzeichen „Gefahr durch Totholz“ sollten Wanderer derzeit besonders achten.

Quelle: Archiv

Sächsische Schweiz. Aufgrund der Schäden nach dem jüngsten Orkan „Friederike“ müssen beliebte Wanderwege in der Vorderen Sächsischen Schweiz vorläufig gesperrt bleiben. Wie der Forstbezirk Neustadt mitteilt, gibt es erhebliche Wurf- und Bruchschäden im Bereich der Rosenleite und Elbhänge zwischen Krippen und Hirschmühle im Revier Reinhardtsdorf. Dort dürfen derzeit weder der Caspar-David-Friedrich-Weg, der Mittelhangweg und der Hirschgrund, der Höhenterrainweg Bad Schandau sowie der Püschel-Weg betreten werden. Die Aufräumarbeiten sind im Gange. So hofft die Forstbezirksverwaltung, dass die Aufarbeitung des Bruchholzes im Bereich des Caspar-David-Friedrich-Weges bis Ende Februar abgeschlossen ist und Wanderer diesen Weg wieder ohne Einschränkungen begehen können. Die Arbeiten am Mittelhangweg werden jedoch erst im April beendet sein, wie Forstbezirkssprecherin Kerstin Rödiger informiert. Als bekannte Aussichtspunkte sind die Kleine Bastei und der Zugang zur Hundskirche von den Sperrungen betroffen. Im Bielatal sind vor allem die Wanderwege rund um den Sachsenstein und den Nachbar gesperrt.

„Allgemein sollten alle Besucher beachten, dass eine erhebliche Gefährdung in allen Waldbereichen besteht“, so Rödiger. Es können jeder Zeit weitere Bäume oder starke Äste brechen oder fallen. „Ich rate allen Erholungssuchenden im Wald auf den Hauptwegen zu bleiben, die werden auch für die Sicherheit unserer eigenen Waldarbeiter und Förster vorrangig beräumt“, berichtet Rödiger weiter.

Einen weiteren Hinweis hat sie für all jene, die ihr Haus mit Holz heizen. Derzeit liegt viel Holz im Wald, was auch als Brennholz genutzt werden kann. Bei Interesse ist immer der Waldeigentümer zu kontaktieren. „Im Landeswald kann Brennholz in Selbstwerbung aufbereitet werden, nachdem eine Einweisung durch den zuständigen Revierleiter erfolgt ist“, so Rödiger. Sturmholz wird aber erst frei gegeben, nachdem erfahrende Waldarbeiter die Stämme vollständig vom Wurzelstock getrennt haben. „Diese Arbeiten sind ohne spezielle Schulung und Erfahrung lebensgefährlich“, warnt Rödiger.

Von S.K.

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