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CDU: Radebeul soll wieder ein eigenes Polizeirevier bekommen

Forderung CDU: Radebeul soll wieder ein eigenes Polizeirevier bekommen

Die innere Sicherheit und Kriminalitätsbekämpfung in Radebeul waren die bestimmenden Themen auf der ersten Sitzung des Stadtrates im gerade wiedereröffneten historischen Rathaus. Die CDU plädiert dabei für die Wiederherstellung eines eigenständigen Polizeireviers für Radebeul/Coswig/Moritzburg.

Die innere Sicherheit und Kriminalitätsbekämpfung in Radebeul waren die bestimmenden Themen auf der ersten Sitzung des Stadtrates im gerade wiedereröffneten historischen Rathaus.

Quelle: dpa

Radebeul. Die innere Sicherheit und Kriminalitätsbekämpfung in Radebeul waren die bestimmenden Themen auf der ersten Sitzung des Stadtrates im gerade wiedereröffneten historischen Rathaus. Zugleich mochte die erste Sitzung nach der Sommerpause unter Leitung des ersten Bürgermeisters Jörg Müller (parteilos) Stadträten und anwesenden Gästen anfangs ungewöhnlich erscheinen: Nach der Sanierung ist nach historischem Vorbild die Sitzordnung gedreht worden.

Dominierend waren aber rasch die Anträge der Fraktionen rund um den Themenkreis Sicherheit. So plädierte die CDU in ihrem Antrag unter dem Motto „Sicher Leben in Radebeul“ für die Wiederherstellung eines eigenständigen Polizeireviers für Radebeul/Coswig/Moritzburg. Nach ihrer Ansicht haben sich die Einbrüche und Diebstähle seit der Schließung des Polizeireviers in Coswig erhöht, was das Sicherheitsgefühl in der Bevölkerung verändert habe. Im Antrag wird auch eine Straßenbeleuchtung nach 23 Uhr für mehr subjektiv empfundene Sicherheit der Radebeuler in der Nacht gefordert. Weiterhin wünscht die Fraktion, das Thema Graffiti-Schmierereien an öffentlichem und privatem Eigentum stärker zu verfolgen. Diesen Antrag hat das Plenum an den Verwaltungs- und Finanzausschuss zur weiteren Beratung verwiesen.

Von der Fraktion der Freien Wähler wurde der Antrag zum Thema „Sicher und auf sauberen Wegen in Radebeul“ eingebracht. Schwerpunkt ist hierbei die zum Teil desolate Beschaffenheit der Fußwege in der Stadt. Senioren mit Gehhilfen oder Familien mit Kinderwagen sind nach Aussagen der Freien Wähler an manchen Wegen gezwungen, auf der Straße zu laufen. Mit dem Aspekt, mehr Sicherheit für ältere Bürger zu schaffen, fordert die Fraktion ein Fußwegekonzept für alle Wohngebiete in Radebeul. Der Stadtentwicklungs-Ausschuss wird sich mit diesem Thema befassen.

Im Übrigen steht nun auch dem Neubau des Radeweges „Am Gottesacker“ (DNN berichteten) nichts mehr im Wege. Der Stadtrat hat mehrheitlich zugestimmt, dass das Bauvorhaben von der Dresdner Wolff & Müller Tief- und Straßenbau GmbH & Co.KG durchgeführt wird. Beruhigend für die Radfahrer ist auch, dass ein Poller die Durchfahrt nur für Anlieger ermöglicht.

Das neue Heizkonzept des Gymnasiums Luisenstift hat der Stadtrat ebenfalls abgesegnet. Dort soll eine ältere Heizanlage zu einem Blockheizkraftwerk ausgebaut werden – dies hatte eine Studie empfohlen. Auch die von der Verwaltung vorgeschlagenen verkaufsoffenen Sonntage in Radebeul fanden einen Mehrheit im Plenum.

Von Annette Lindackers

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