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Bürgermeister vertagt Verkauf des Schlosses Wachau

Mitte Januar beraten Räte erneut Bürgermeister vertagt Verkauf des Schlosses Wachau

Die Beschlussfassung über den Verkauf des gemeindeeigenen Schlosses Wachau ist aus formellen Gründen vertagt worden, weil ein wichtiger Teil der Unterlagen erst einen Tag vor der Sitzung vorlag. Zudem gibt es nach Ansicht von Bürgermeister Veit Künzelmann (CDU) noch Diskussionsbedarf.

Seit vielen Jahren schon steht das Schloss Wachau leer.
 

Quelle: W. Peters

Wachau.  Die Beschlussfassung über den Verkauf des gemeindeeigenen Schlosses Wachau ist aus formellen Gründen vertagt worden, weil ein wichtiger Teil der Unterlagen erst einen Tag vor der Sitzung vorlag. Zudem gibt es nach Ansicht von Bürgermeister Veit Künzelmann (CDU) noch Diskussionsbedarf.

Der Arnsdorfer Kaufinteressent Arvid Samtleben hatte sein Nutzungskonzept bereits in einer nicht öffentlicher Sitzung den Gemeinderäten vorgestellt. Der Immobilienvermieter möchte demnach ein „Fünf- Säulen- Konzept“ umsetzen. Es beinhaltet die Vermietung von Wohnraum im Dachgeschoss und in der zweiten Etage. Die Herrschaftsetage ist für Konferenzen, Feierlichkeiten, Events und Konzerte vorbehalten. Brautpaare z.B. könnten eine komplette Etage für den schönsten Tag ihres Lebens anmieten. Temporär könnten außerdem etwa vier bis fünf Doppelzimmer an Hochzeitsgäste vermietet werden. Im Erdgeschoss sind Gastronomie, Praxen und Büroräume geplant. Bei diesem Konzept würden laut Samtleben weite Teile des Schlosses, insbesondere alle historisch wertvollen Räume, weiterhin für die Öffentlichkeit zugänglich sein. „Lediglich in den neu entstehenden Wohnungen im Dachbereich ist das aus rechtlichen Gründen nicht möglich“, so Samtleben.

Nach der Konzeptpräsentation hatten die Gemeinderäte jedoch kritische Fragen. Etwa zur Finanzierung der bis auf 2,5 Millionen Euro geschätzten Baukosten, zur Refinanzierung der Investitionen und zur Anzahl der Mietwohnungen, zu Denkmalschutzbelangen und Garantien für die Fertigstellung der Baumaßnahmen. Samtleben antwortete ausführlich innerhalb der gesetzten Frist. Sein Schreiben war allerdings so umfangreich, dass Künzelmann seinen Gemeinderäten lieber mehr Zeit für die Lektüre und Meinungsbildung einräumen will. Zur nächsten Ratssitzung Mitte Januar soll dann zunächst noch einmal intern über das Nutzungskonzept beraten werden. Erst danach wird sich zeigen, ob beide Partner unter einen Hut kommen.

Von wp

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