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Brunnen auf Freitaler Neumarkt sprudelt wieder

Nach Umgestaltung Brunnen auf Freitaler Neumarkt sprudelt wieder

Nach vier Jahren Zwangspause ist das Wasserspiel auf dem Neumarkt im Freital wieder in Betrieb. Damit ist die Umgestaltung des Platzes beendet.

OB Uwe Rumberg brachte das Wasserspiel auf dem Neumarkt zum Sprudeln.

Quelle: Silvio Kuhnert

Freital. Der Brunnen auf dem Freitaler Neumarkt sprudelt wieder. Mit einem symbolischen Knopfdruck brachte Oberbürgermeister Uwe Rumberg (CDU) das Wasserspiel nach rund vier Jahren Zwangspause am Dienstag zum Plätschern. „Ein weiterer Baustein in der Stadtgeschichte ist damit fertig gestellt“, sagte das Stadtoberhaupt. Mit der Inbetriebnahme des Brunnens fand die Umgestaltung des Vorplatzes zur Dresdner Straße und eines Areals am Hüttengrundbach ihren Abschluss.

Im Dezember vorigen Jahres begannen die Arbeiten, um die Fläche gegenüber dem Technologiezentrum aufzuhübschen. Mit der Neugestaltung wollte die Stadt den städtebaulichen Ziel aus ihrer Gründungszeit Rechnung tragen. Das rund 1740 Quadratmeter große Areal, das zwischen zwei Gebäuden aus den 1920er Jahren liegt, soll als Zentrum dienen und zum Verweilen einladen. „Ich freue mich, dass wir den Bereich im Herzen der Stadt derart aufwerten konnten und hoffe, dass ihn die Freitaler annehmen und er von Schäden oder Beschädigungen verschont bleibt“, so Rumberg.

Nachdem im August vorigen Jahres bereits eine neue Zufahrt zum Parkplatz von der Leßkestraße aus geschaffen worden war – damit verschwand ein langjähriges Provisorium über einen nur teilweise befestigten Weg –, wurden in den zurückliegenden Monaten drei großflächige Pflanzbeete sowie als Abgrenzung von Vor- und Parkplatz ein langgestrecktes Pflanzbeet mit Stahleinfassungen, Bäumen und Sitzbänken angelegt. Hochbeete und Grünflächen mit verschiedenen Gehölzen waren auch schon vorher vorhanden. Diese wirkten aber wie eher zufällig angeordnet. Mit der Umgestaltung wollte die Stadt das Bild ordnen und den Vorplatz durch eine hochwertige Bepflanzung und neues Pflaster zu einem zeitgemäßen Stadtplatz entwickeln. Die Fahrgastunterstände an der Bushaltestelle haben einen neuen und einheitlichen Farbanstrich erhalten.

Krönender Abschluss der Neugestaltung war die Reaktivierung des Brunnens. Den hatte 1976 Peter Pechmann, Quohrener Künstler und Kunstpreisträger des ehemaligen Weißeritzkreises, erschaffen. Bereits 1996/97 ließ die Stadt die Anlage, die aus einem Steinbecken und drei sich empor schwingenden Edelstahlbändern – in Anlehnung an die Stahlindustrie der Stadt – besteht, sanieren. Jedoch musste der Brunnen im Jahr 2013 wegen Problemen mit der Wasserzufuhr abgestellt werden. „Wir haben die gesamte Wassertechnik erneuern und eine Wasserreinigung mit Bio-Filteranlage einbauen lassen“, informierte Rumberg. Die Anzahl der Düsen für die Wasserstrahlen, die vom Brunnenrand aus zur Mitte sprudeln, wurde zwar reduziert, dafür steigt die mittlere Fontäne nun höher als vorher.

Rund 355000 Euro hat die Neugestaltung des Neumarktes gekostet, auf dem in der Adventszeit die Pyramide und der Weihnachtsbaum der Stadt stehen. Das vom Stadtrat bewilligte Budget wurde um circa 25000 Euro überschritten. Zu der Kostenerhöhung haben Probleme mit dem Baugrund geführt. Rund 50 Prozent der Baukosten bezuschusst der Freistaat Sachsen mit Mitteln aus seiner Städtebauförderung.

Von Silvio Kuhnert

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