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Bergsteiger bauten eine menschliche Brücke zum Vierkant-Gipfel

Akrobatische Gipfelstürmer Bergsteiger bauten eine menschliche Brücke zum Vierkant-Gipfel

Zwischen Felsmassiv und dem Gipfel des Vierkants klafft im westlichsten Zipfel des Elbsandsteingebirges ein zwanzig Meter tiefer Abgrund. Um diesen zu überwinden, baute eine siebenköpfige Seilschaft eine menschliche Hängebrücke.

Wie überwindet man einen fünf Meter breiten und zwanzig Meter tiefen Abgrund? Eine siebenköpfige Seilschaft baute dazu eine menschliche Brücke zum Vierkant.

Quelle: Mike Jäger

Sächsische Schweiz.
Ein erster Test wurde unternommen, um zu sehen, wie sich die Bergsteiger am besten in Position bringen müssen. „Deiner ist länger“, rief Ralf. Er meinte Jörgs Arm. Ralf hing über dem 20 Meter tiefen Abgrund, jeweils nur an den Armen von Jörg und Matthias, die sich wiederum an den Wurzeln einer knorrigen Kiefer festklammerten. Die Mannschaft besprach nochmals die Strategie, dann sollte der erste Versuch starten. „Worauf warten wir eigentlich?“, fragte Veit ganz ungeduldig. „Ich möchte mich wenigstens noch ins Seil einbinden“, antwortete Stefan, der der Vorsteiger der Gruppe war. Die Anspannung war allen anzumerken. Etwas hektisch stand Stefan auf den Leuten und versuchte zum Gipfel zu hechten. Seine Fingerspitzen erreichten die Gipfelkante zwar, doch er konnte sich nicht halten und fiel in die Kluft. Das Sicherungsseil verhinderte Schlimmeres, aber nicht, dass sich Stefan beim Anschlagen am Fels die Hände verletzte. Die ganze Konstruktion aus sich gegenseitig festhaltenden Bergsteigern war zu weit oben aufgebaut, der Gipfel so nicht erreichbar.

 

Von Mike Jäger

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