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Beim Stadtfest sollen sich künftig mehr Gassen präsentieren

Resümee zu Pirnas größter Fete Beim Stadtfest sollen sich künftig mehr Gassen präsentieren

Zu laute Musik, immer die gleichen Programmpunkte – über das diesjährige Pirnaer Stadtfest gab es ein paar kritische Stimmen. Die DNN fragten beim Organisator nach, was er zu den Kritikpunkten sagt.

Christian Schmidt-Doll ist Geschäftsführer der Kultur- und Tourismusgesellschaft Pirna.

Quelle: Archiv

Pirna. Am diesjährigen Pirnaer Stadtfest wurden an die DNN ein paar Kritikpunkte herangetragen. Daraufhin fragten wir beim Organisator, KTP-Geschäftsführer Christian Schmidt-Doll, nach.

Frage: Einige Besucher hatten den Eindruck, dass dieses Mal weniger los war. Hatten Sie auch den Eindruck?

Christian Schmidt-Doll: Zuallerst sind wir froh, dass wir ein farbenfrohes, abwechslungsreiches und stimmungsvolles Stadtfest 2016 „über die Bühne“ gebracht haben. Ein großes Dankeschön an all unsere Akteure, Partner, Förderer und Sponsoren und natürlich an die feierfreudigen Pirnaer und ihre Gäste! Wir haben unterwegs und hinterher sogar im Stadtrat Lob für die ausgewogenen Programmatik und gute Organisation bekommen.

Allein das Wetter lässt das Stadtfest immer wieder zu einem durchaus auch nervenzehrenden Ereignis werden - aber es hat alles gut geklappt und wir sind von den großen Regengüssen oder Gewittern verschont geblieben. Einschränkungen gab es durch die Baustellensituation etwa in der Dohnaischen Straße, was zur Folge hatte, dass die im Baustellenbereich einmündenden Gassen nur verhalten zu „bespielen“ waren.

Einige empfanden die Musik als zu laut, sie vermissten besinnliche und ruhige Ecken. Andere monierten, dass es jedes Jahr das selbe sei. Sie vermissten neue Impulse.

Das Stadtfest versucht, für jeden Geschmack etwas bereitzuhalten. Mit den drei Bereichen Altstadt, Elbe und Breite Straße, mit den Bühnen im Zollhof, im Klosterhof, am Le Café, auf der Niederen Burgstraße und der WGP@Lounge und mit den verbindenden Gassen sind Areale mit unterschiedlichstem Flair und Ausrichtung gegeben. Dort sollte sich Beliebtes und Bewährtes auch immer mit neuen Impulsen mischen. Das Konzept, das ja nicht nur das Programm umfasst, sondern auch logistische, rechtliche und sicherheitsrelevante Aspekte beachten muss, hat sich aus meiner Sicht so bewährt; es wird sich aber immer auch weiterentwickeln. Neu konnten in diesem Jahr der DSV-Wachstruck, die Zoll-Hundestaffel, die Bundespolizei und die Verkehrswacht als Akteure gewonnen werden, die sich lobend über den Zuspruch geäußert haben und wiederkommen möchten. Mit dem Kunsthandwerkermarkt im Klosterhof oder auch dem Geschehen im Tetzelhaus sind aber durchaus ruhigere Nischen benannt. In diesem Jahr ist es besser gelungen, ein Gleichgewicht zwischen den Tagen herzustellen. So waren insbesondere der Freitagabend und der Sonntagnachmittag wesentlich besser gefüllt als bisher und der Samstagabend bei bester Stimmung aber nicht so arg dicht gedrängt - vielleicht rührt auch daher der Eindruck geringeren Besuches! Aber sicher gibt es unterschiedliche Ansichten und Meinungen. Auch hier gilt die Lebensweisheit, dass es unmöglich ist, alle Wünsche zu erfüllen. Wichtig ist uns aber, im Gespräch zu sein, konstruktive Kritik und Anregungen wahrzunehmen, auch wenn sich nicht alles umsetzen lassen wird.

Nach dem Stadtfest ist vor dem Stadtfest. Gibt es schon Ideen für das Fest 2017?

Ideen für 2017 gibt es sicher - aber lassen Sie uns darüber später sprechen. Jetzt ist erst einmal ein wenig Durchatmen, Auswertung und Analyse wichtig. Eines kann ich mir aber bereits jetzt schon gut vorstellen: bedingt durch die Baustellensituation hat sich in diesem Jahr nur die Barbiergasse geschlossen als eine Gasse präsentieren können. Für nächstes Jahr wäre denkbar, dass sich auch weitere Gassen der Innenstadt geschlossen engagieren und präsentieren werden.

Von Silvio Kuhnert

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