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Umland Baubeginn auf der Mittleren Bergstraße erst im Frühjahr 2019
Region Umland Baubeginn auf der Mittleren Bergstraße erst im Frühjahr 2019
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15:50 20.07.2018
Quelle: Foto: dpa/Archiv
Radebeul

Auf der Mittleren Bergstraße in Radebeul rücken in diesem Jahr keine Baufahrzeuge mehr an. Die Stadtverwaltung muss den grundhaften Ausbau zwischen dem Straßenbahngleis auf der Gerhart-Hauptmann-Straße und dem Spitzgrundweg auf nächstes Jahr verschieben. Grund: Die Lößnitzstadt wartet immer noch auf grünes Licht vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr (Lasuv), vorfristig mit den Bauarbeiten beginnen zu dürfen. Die Stadtverwaltung hofft nun, „dass eine Bauausschreibung im Herbst 2018 und damit ein Baubeginn im Frühjahr 2019 möglich sein wird“, teilte Stadtsprecherin Ute Leder am Freitag mit.

Auf rund 940 Metern Länge möchte die Lößnitzstadt die Pflasterstrecke, die teilweise keinen Fußweg hat, auf den heute üblichen Ausbaustand bringen. Das Bauvorhaben lässt sich mit der kurzen Formel „Pflaster raus, Asphalt rein“ umschreiben. Zudem möchte die Stadt durchgehende Gehwege an den Straßenrändern anlegen lassen.

Für die marode Straße gibt es seit 2009 Ausbaupläne, die mangels Finanzierung nicht aus der Schublade gezogen wurden. In diesem Jahr hat es das Projekt in den Haushaltsplan geschafft. Dort stehen Eigenmittel in Höhe von 900000 Euro für Planung und Baubeginn bereit. Damit ist das Vorhaben jedoch nur teilweise finanziell gesichert. Die Stadt hofft auf eine Förderung über das Programm „Kommunaler Straßenbau“ des Freistaates Sachsen. Ein entsprechender Antrag wurde beim Lasuv gestellt. Gleichzeitig wurde ein sogenannter „förderunschädlicher“ Maßnahmebeginn beantragt. D.h., die Stadt möchte mit Erlaubnis des Lasuvs mit dem Bau loslegen, auch wenn der Zuschuss noch nicht bewilligt ist.

„Inzwischen sind planungsseitig alle erforderlichen Vermessungen, Baugrunduntersuchungen erfolgt. Die Mitwirkungen der Medienträger wurden koordiniert und vom Planungsbüro Schade Wolf & Kollegen aus Radebeul wurde die Ausführungsplanung sowie die Ausschreibungsunterlagen vorgelegt“, informierte Stadtsprecherin Leder.

Jedoch ist das Projekt jetzt ins Stocken gekommen. Denn die öffentliche Ausschreibung und Vergabe der Bauaufträge muss warten, da das Lasuv noch keine Genehmigung zum förderunschädlichen vorfristigen Maßnahmebeginn erteilt hat. Würde die Lößnitzstadt ohne diese behördliche Erlaubnis mit dem Straßenbau beginnen, müsste sie die Hoffnung auf jegliche Förderung für dieses Projekt durch den Freistaat begraben. Der Fördersatz für diesen Straßenzug kann zwischen 70 und 80 Prozent betragen.

Die Mittlere Bergstraße besitzt als innerörtliche Hauptstraße und Ortsverbindung zur Nachbargemeinde Coswig eine hohe Verkehrsbedeutung. Durch den grundhaften Ausbau kann sie als Umleitungsstrecke zur Verfügung stehen, wenn im Stadtteil Zitzschewig die Meißner Straße gebaut wird.

Von Silvio Kuhnert

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