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Basteigebiet besonders stark von Sturmschäden betroffen

Nach Orkan „Friederike“ Basteigebiet besonders stark von Sturmschäden betroffen

Nach dem Orkan „Friederike“ sind die Aufräumarbeiten im Nationalpark Sächsische Schweiz voll im Gange. Wann alle Wanderwege wieder gefahrlos betreten werden können, ist laut Nationalparkverwaltung gegenwärtig noch nicht abschätzbar. Sie rät gegenwärtig von Waldwanderungen ab.

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Quelle: Nationalparkverwaltung Sächsische Schweiz

Sächsische Schweiz. Nach dem Orkan „Friederike“ sind die Aufräumarbeiten im Nationalpark Sächsische Schweiz voll im Gange. Wann alle Wanderwege wieder gefahrlos betreten werden können, ist laut Nationalparkverwaltung gegenwärtig noch nicht abschätzbar. Der Sturm am vergangenen Donnerstag hat in der Nationalparkregion ein ähnliches Ausmaß an Schäden verursacht wie Sturm „Herwart“. Die Sturmschäden von Ende Oktober konnte die Forstarbeiter des Nationalparks noch nicht alle beheben. Nun habe „Friederike“ erneut viele Bäume umgeworfen. „Die Vordere Sächsische Schweiz ist dieses Mal stärker betroffen“, teilte Nationalparksprecher Hanspeter Mayr mit. Er rät nach wie vor wegen sehr hoher Verletzungsgefahr von Wanderungen in den Waldgebieten ab. „Hängende Bäume, Kronenteile oder Äste bilden eine unkalkulierbare Gefahr, da sie jederzeit herunter fallen und zu schweren Verletzungen führen können“, so Mayr weiter.

Die Waldarbeiter der Nationalparkverwaltung sowie die Nationalparkwacht sind dabei die Gefahren zu beseitigen. Zuerst räumen sie umgefallene Bäume an öffentlichen Straßen weg. Danach schneiden sie Rettungswege im Wald und Hauptwanderwege frei. Forstunternehmen unterstützen sie in allen Revieren. Diese hatte die Nationalparkverwaltung bereits nach „Herwart“ mit der Sturmholzaufarbeitung beauftragt. Zusätzlich müssen sie viele Bäume fällen, die noch schräg über den Wegen hängen.

„Das exponierte Basteigebiet war einer der Schwerpunkte der Sturmschäden“, informierte Mayr. Über die Zufahrtsstraße lagen mehr als 30 Bäume. Auch der Zugang zu den Schwedenlöchern war wieder blockiert. „Die Freiwillige Feuerwehr und die Nationalparkverwaltung haben dort die Straße und die Wege wieder frei geschnitten“, so Mayr.

Voraussichtlich zum Ende dieser Woche sollen die Rettungswege und einige Hauptwanderwege wieder frei sein. Wann das ganze Wegenetz – der Nationalpark verfügt über 400 Kilometer markierte Wanderwege – wieder komplett begehbar sein wird, kann zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht eingeschätzt werden. Über den aktuellen Stand der Aufräumarbeiten und vor allem darüber, wann Wege wieder freigeben sind, informiert die Nationalparkverwaltung auf ihrer Homepage.

Von Silvio Kuhnert

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