Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / -2 ° wolkig

Navigation:
Google+
Ausbau der S 100 ist beschlossen

Planfeststellungsbeschluss Ausbau der S 100 ist beschlossen

Die Planfeststellung für den Ausbau der Staatsstraße S 100 zwischen Röderbrücke und Ebersbach wurde von der Landesdirektion noch kurz vor Jahreswechsel abgeschlossen. Das Landesamt für Straßenbau und Verkehr ist Träger und zukünftiger Bauherr.

Voriger Artikel
Neuer Nutzer für Gewerbehalle in Pirna gesucht
Nächster Artikel
Vier Christvespern zu Weihnachten in St. Marien


Quelle: dpa

Radeburg. Die Planfeststellung für den Ausbau der Staatsstraße S 100 zwischen Röderbrücke und Ebersbach wurde von der Landesdirektion noch kurz vor Jahreswechsel abgeschlossen. Das Landesamt für Straßenbau und Verkehr ist Träger und zukünftiger Bauherr.

Vor allem für die Orte zwischen Radeburg und Bautzen ist diese Straße von erheblicher Bedeutung. Im Verlauf kreuzen mehrere Bundes- und Staatsstraßen die S 100 und auch mehrere Staats- und Kreisstraßen sind daran angebunden. Die Verbindung zwischen den Gemeinden Panschwitz-Kuckau, Kamenz, Königsbrück und Radeburg ist von besonderer Wichtigkeit.

Das Bauvorhaben wird auf einer Länge von 1 828 Metern realisiert und schließt damit direkt an die bereits erfolgte Ausbaumaßnahme der S 100 innerhalb von Radeburg an. Kurz hinter der Brücke über die große Röder wird der Bauabschnitt beginnen und in Ebersbach kurz nach der Einmündung der Gemeindestraße „Zschornaer Straße“ enden.

In den Plänen zum Ausbau der Staatsstraße ist auch die Lage in der Trinkwasserschutzzone II des Wasserschutzgebietes Radeburg-Rödern berücksichtigt worden. Demnach wird der Straßenkörper zum Grundwasser hin abgedichtet. Das anfallende Wasser im Straßenbereich wird aus der Trinkwasserschutzzone hinaus geleitet.

Gleichzeitig wird die Straßenbrücke über den Heidewiesenbach neu gebaut sowie die Böschung südlich der Überführung der S 100 über die A 13 neugestaltet. Es ist geplant, die Straßenführung so weit wie möglich zu erhalten. Der Abschnitt zwischen dem Ortsausgang Radeburg und der Auffahrt zur Brücke über die A 13 wird dahingehend verändert, dass der Radius der Rechtskurve vergrößert wird. Dadurch verschiebt sich die Trasse ein Stück nach Osten.

In Radeburg wird ein einseitiger Gehweg mit einer Breite von eineinhalb Metern angebaut. Außerdem wird die Staatsstraße im Bereich der Einmündung eines Feldweges und dem Abzweig der Zschornaer Straße um einen 2,5 Meter breiten Radweg ergänzt. Da es sich bei der S 100 in Radeburg um eine innergemeindliche Hauptverkehrsstraße handelt, wurde eine Fahrstreifenbreite von 3,25 Metern festgelegt. Außerhalb der Ortschaft wird die Breite auf drei Meter verringert.

Das Landschaftsbild außerhalb der Ortschaft wird sich baubedingt verändern. Einzelne Alleebäume und Ufergehölze müssen entfernt werden. Als Ausleich dazu sollen nach Abschluss der Arbeiten Ersatz- und Neuanpflanzungen vorgenommen werden. Im Bereich der Brücke über den Heidewiesenbach wird eine bestehende Barriere für verschiedene Tierarten, beispielsweise den Fischotter, entfernt. Diese können die S 100 auf sogenannten Bermen unterqueren. Anwohner und Interessierte können den Planfeststellungsbeschluss im Januar 2017 für zwei Wochen in Radeberg und Ebersbach einsehen.

Von Lisa-Marie Leuteritz

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Umland

Ob zur Entspannung, in der Mittagspause oder zum Spaß mit Freunden. Auf unserer Spieleseite können Sie wählen zwischen Denksport-, Geschicklichkeits-, Such- und Sportspiele. Jetzt gratis spielen im Spieleportal von DNN.de! mehr