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Umland Ausbau der Meißner Straße ist genehmigt
Region Umland Ausbau der Meißner Straße ist genehmigt
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20:00 29.08.2017
Quelle: dpa
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Radebeul

Die Landesdirektion Sachsen genehmigte am gestrigen Dienstag den grundhaften Ausbau des sechsten Bauabschnittes der Meißner Straße zwischen Dr.-Külz-Straße und Rennerbergstraße. Somit können nun auch die Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) den Bereich auf einer Länge von 860 Metern nach modernen Standards ausbauen. „Gemeinsam mit der Stadt Radebeul haben wir das Ziel, im Frühjahr 2018 mit den Bauarbeiten zu beginnen“, informiert Falk Lösch, Pressesprecher der DVB.

Die Planung hatte vor allem die Bevorrechtigung und die damit verbundene Beschleunigung der Straßenbahn im Auge. Außerdem soll es einen durchgehenden Radschutzstreifen geben. Natürlich wurden auch die Kraftfahrzeuge berücksichtigt und der Ausbau ermöglicht die Anordnung einer vollwertigen Fahrbahn je Fahrtrichtung, heißt es in der Pressemitteilung der Landesdirektion. Die Schienen der Straßenbahnen werden weiterhin in der Mitte der Fahrbahn verlaufen. Autos können die Gleisbereiche überfahren, so dass ein überwiegend vierspuriger Verkehrszug entstehen kann. Die Haltestellen „Dr.-Külz-Straße“ und „Zillerstraße“ werden barrierefrei und in der Bauart einer „angehobenen Fahrbahn“ gestaltet. Dadurch können Kfz-Fahrspur und Radschutzstreifen geradlinig geführt werden. Vor den Haltestellen wird es jeweils Lichtsignalanlagen geben, damit keine Fahrzeuge vorbeifahren, während Fahrgäste aussteigen. Damit so wenig wie möglich private Grundstücke in Anspruch genommen werden müssen, wird die Haltestelle „Dr.-Külz-Straße“ in beiden Fahrtrichtungen östlich der Kreuzung zur Dr.-Külz-Straße angeordnet. Die Haltestelle „Zillerstraße“ wandert etwa 100 Meter nach Osten, damit der Platzbedarf der ohnehin breiter werdenden Meißner Straße begrenzt werden kann. Durch die Verlegung kann eine Linienführung der Gleise mit großem Kurvenradius realisiert werden und auch das historisch bedeutsame Winzerhaus an der Ecke zur Zillerstraße wird damit geschützt.

Während des Ausbaus des 860 Meter langen Stücks werden auch über- und unterirdische Leitungen, Beleuchtungsanlagen sowie weitere technische Ausrüstungen erneuert. Das Wohngebiet an diesem Streckenabschnitt ist ebenfalls historisch bedeutsam und somit müssen die Forderungen der Denkmalschutzbehörde berücksichtigt werden. So werden beispielsweise Grundstücksmauern nur unter Wahrung des historischen Erscheinungsbildes und unter Verwendung des vorgefundenen Materials zurückgesetzt. Auch Bäume und Sträucher müssen dem Ausbau weichen, dafür wird es aber Neupflanzungen geben.

Von Lisa-Marie Leuteritz

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