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Aufräumarbeiten im Forstbezirk Neustadt dauern bis mindestens August

Nach Orkantief „Friederike“ Aufräumarbeiten im Forstbezirk Neustadt dauern bis mindestens August

Das Orkantief „Friederike“ hat in den Wäldern des Forstbezirks Neustadt mehr als 40000 Bäume entwurzelt. Wanderer müssen bis mindestens August mit Hindernissen und Sperrungen auf Waldwegen rechnen.

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Zerteilte Baumstämme sind am Wegesrand aufgestapelt.

Quelle: Arnulf Stoffel/dpa

Neustadt/Sächsische Schweiz. Die Aufräumarbeiten nach Orkantief „Friederike“ werden sich in den Wäldern des Forstbezirks Neustadt, zu dem unter anderem das linkselbische Gebiet der Sächsischen Schweiz gehört, bis mindestens August dieses Jahres hinziehen. Denn das jüngste Sturmereignis hat wie bereits Herbststurm „Herwart“ erhebliche Schäden hinterlassen. Sie reichen von einzelnen umgestürzten Bäumen bis hin zu flächigen Baumwürfen. Die Verwaltung des Forstbezirkes schätzt, dass durch den Orkan am 18. Januar rund 30000 Kubikmeter Schadholz entstanden sind. Das sind mehr als 40000 Bäume. Davon entfallen laut Forstbezirkssprecherin Kerstin Rödiger rund 24000 Kubikmeter auf den Landeswald und etwa 6000 Kubikmeter auf die Flächen privater Waldbesitzer. Zusammen mit den Waldschäden durch Herbststurm „Herwart“ hat der Forstbezirk eine Bruchholzmenge von über 65000 Kubikmeter zu beklagen. Dies sei mehr als die Hälfte der Holzmenge, die bei der planmäßigen Waldpflege jährlich im Landeswald geschlagen werde, so Rödiger.

Während der Herbststurm „Herwart“ vor allem in den Revieren Berggießhübel und Ottomühle im Gebiet um Markersbach sowie bei Raum im Revier Bielatal gewütet hatte, sind von den Folgen des Orkans „Friederike“ besonders das Forstrevier Königstein sowie die nördlichen Reviere Unger, Fischbach, Hohwald und Großröhrsdorf betroffen. Geschädigt wurden erneut hauptsächlich die flachwurzelnden Fichtenbestände. „Sturmschäden müssen im gesamten Gebiet beseitigt werden. Da viele einzelne Baumwürfe und –brüche entstanden sind, ist die Aufarbeitung langwierig und aufwendig“, berichtete Rödiger. Rund 100 Waldarbeiter und Forstwirtslehrlinge des Sachsenforst sind derzeit in den Gebieten des Landeswaldes im Einsatz, um das Bruchholz zu beseitigen. Der Forstbezirk hat zudem zusätzliche Firmen mit Aufräumarbeiten beauftragt.

Als erstes schneiden die Forstarbeiter die Hauptwege frei. Bis Ende dieser Woche sollen die meisten Hindernisse auf den großen Waldwegen beseitigt sein. Wanderer müssen jedoch bis August wegen der Sturmholzaufarbeitung im ganzen Bereich des Forstbezirkes mit Hindernissen und örtlichen Sperrungen rechnen. Vorrangig werden die umgestürzten Fichten entfernt, um einer Borkenkäferplage vorzubeugen.

Von Silvio Kuhnert

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