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Aufatmen in Radeberg: Sperrung der Badstraße nach einem halben Jahr aufgehoben

Straßenbau Aufatmen in Radeberg: Sperrung der Badstraße nach einem halben Jahr aufgehoben

Die grundhafte Sanierung des S180-Abschnittes in Radeberg sorgte ein halbes Jahr lang regelmäßig für Staus. Jetzt können die Einwohner der Bierstadt aufatmen, aber es gibt Irritationen um weitere Bauarbeiten.

Radebergs Oberbürgermeister Gerhard Lemm (SPD) und CDU-Stadtrat Matthias Hänsel gingen nach der offiziellen Freigabe gleich mal daran, die Sperrzäune von der Straße zu räumen.

Quelle: Bernd Lichtenberger

Radeberg. Endlich ist das Geduldsspiel beendet. Am Freitagvormittag gaben Radebergs Oberbürgermeister Gerhard Lemm (SPD), Omar Khorzom, Sachgebietsleiter beim Landesamtes für Straßenbau und Verkehr, und Eurovia-Bauleiter Ralf Erlinger die Badstraße wieder für den Verkehr frei. Lemm machte seiner Freude mit den Worten Luft: „Drei Kreuze, dass diese Nummer durch ist!“. Ähnlich werden es auch die Radeberger empfinden, die auf diesen Tag ein halbes Jahr lang gewartet haben. Denn am 18. April war der erste Teil der Staatstraße 180 für die grundhafte Sanierung gesperrt worden, Anfang August folgte dann der zweite Teil zwischen Otto-Bauer-Straße bis zur Dr.-Rudolf-Friedrichs-Straße. Das Ärztehaus war danach nur über eine provisorische Zufahrt erreichbar.

Insgesamt kostete die Sanierung des 485 Meter langen Straßenabschnittes rund 1,5 Millionen Euro, wovon die Bierstadt abzüglich der Fördergelder dafür rund 600 000 Euro auf den Tisch legen musste. Finanziert wurden davon die Fußwege und die Beleuchtung sowie ein neues Buswartehäuschen. Aber auch der Trink- und der Abwasserzweckverband sowie die Energieversorger saßen mit im Boot und beteiligten sich an den Baukosten.

Dass die Badstraße für Radeberg eine wichtige Verkehrsverbindung ist, hat in den vergangenen Monaten wohl jeder begriffen, ist sich Lemm sicher, denn deutlich wurde das an den Staus, die sich durch die Sperrung ergaben.

Auch wenn jetzt viele Autofahrer aufatmen, gibt es dennoch schon wieder Ärger. Hervorgerufen wurde er durch die Auskunft von Bauamtsleiterin Uta Schellhorn auf einer der jüngsten Stadtratssitzungen. Auf Anfrage hatte sie erklärt, die Sanierung der von der Badstraße abzweigenden Dr.-Rudolf-Friedrichs-Straße sei zwar derzeit in der Vorplanung, werde aber frühestens 2019 gebaut. Man wolle den Kraftfahrern an dieser Stelle ein Jahr Umleitungspause gönnen. Doch dieses Argument sorgt nicht nur bei den Anwohnern, die sich seit Jahren über das Holperpflaster vor ihrer Tür ärgern, für Kopfschütteln. Auch die Liegauer, die regelmäßig nach Radeberg fahren müssen, wundern sich, weil mit der fast parallel verlaufenden Badstraße eine problemlose Umleitungsstrecke vorhanden ist.

Von Bernd Lichtenberger

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