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Angeklagter versuchte seine Ehefrau zu töten

versuchter Totschlag in Meißen Angeklagter versuchte seine Ehefrau zu töten

Ein blutiges Familiendrama beschäftigt derzeit die Schwurgerichtskammer des Dresdner Landgerichts. Auf der Anklagebank sitzt Steffen P. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm versuchten Totschlag und gefährliche Körperverletzung vor. Der 45-Jährige soll am 17. März dieses Jahres in der gemeinsamen Wohnung in Meißen seine Ehefrau niedergestochen haben.

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Meissen. Ein blutiges Familiendrama beschäftigt derzeit die Schwurgerichtskammer des Dresdner Landgerichts. Auf der Anklagebank sitzt Steffen P. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm versuchten Totschlag und gefährliche Körperverletzung vor. Der 45-Jährige soll am 17. März dieses Jahres in der gemeinsamen Wohnung in Meißen seine Ehefrau niedergestochen haben. Sie kam mit schwersten Verletzungen in ein Krankenhaus, eine Not-Operation rette ihr das Leben. Der Tat war eine Auseinandersetzung zwischen dem Paar vorausgegangen. Die Frau hatte ihrem Mann mitgeteilt, dass sie sich scheiden lassen will. Worauf der Angeklagte ihr drohte, sich umzubringen und sie sei dann an seinem Tod schuld. Um seine Aussage zu untermauern griff sich der 45-Jährige ein Küchenmesser, um einen Suizid vorzutäuschen. Als die Frau wenig später ins Wohnzimmer kam, stach er ihr unvermittelt mit dem etwa 30 Zentimeter langen Messer so heftig in den Bauch, dass der Darm hervortrat. Die Frau erlitt schwerste Verletzungen im Bauchbereich. Danach verließ er die Wohnung. Die 11-jährige Tochter, die sich ebenfalls in der Wohnung befand, informierte einen benachbarten Arzt, der erste medizinische Hilfe leistete. Stunden später stellte sich Steffen P. angetrunken selbst bei der Polizei. Ein Alkoholtest ergab 1,59 Promille. Für den nächsten Verhandlungstag kündigte der Verteidiger des Angeklagten eine Einlassung seines Mandanten an. Zunächst sind fünf Verhandlungstage angesetzt.

Von Monika Löffler

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