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Umland Amtstierärztin warnt vor Afrikanischer Schweinepest
Region Umland Amtstierärztin warnt vor Afrikanischer Schweinepest
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18:19 05.07.2017
Quelle: Shutterstock
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Pirna

Die Amtstierärztin des Landkreises Sächsische Schweiz-Osterzgebirge, Benita Plischke, rät zu Vorsichtsmaßnahmen wegen der Afrikanischen Schweinepest. Die Tierseuche sei nun auch bei Wildschweinen in Tschechien angekommen und stelle „eine Bedrohung für unsere Schwarzwild- und Hausschweinebestände dar“, teilte sie am Mittwoch mit. Im vergangenen Juni wurden in der Nähe von Zlin (Tschechien) zwei tote Wildschweine positiv auf das Virus der Afrikanischen Schweinepest getestet. Bisher waren nur der Nordosten von Polen und die Baltischen Staaten betroffen.

„Das Virus ist sehr widerstandsfähig und hält sich sehr lange in Fleisch und Fleischprodukten (Wochen bis Jahre). Auch in gepökelter und geräucherter Ware kann es monatelang überleben“, informierte Plischke. Deshalb sollten solche Produkte nur so entsorgt werden, dass weder Wild- noch Hausschweine damit in Berührung kommen. „Die Verfütterung von Speiseabfällen an Schweine ist strengstens untersagt“, so Plischke.

Im eigenen Interesse müssen Schweinehalter und auch die Tierärzte, die ihre Tierbestande betreuen, entsprechend der Schweinehaltungshygieneverordnung nun noch besser auf Biosicherheitsmaßnahmen achten (z. B. betriebseigene Kleidung, Reinigungs- und Desinfektionsmaßnahmen, Zutritt zu den Stallungen nur durch befugte Personen etc.). „Wer Jäger ist und auch Hausschweine hält, muss Jagd und Stallarbeit strengstens trennen“, so die Amtstierärztin weiter. Tot aufgefundene Wildschweine sollten der unteren Jagdbehörde zügig gemeldet werden.

Weitere Informationen sind im Internet unter www.fli.de/de/aktuelles/tierseuchengeschehen/afrikanische-schweinepest/ oder www.landratsamt-pirna Stichwort: Afrikanische Schweinepest zu finden.

Von S.K.

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