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Am neuen Hort in Copitz fallen bald die Gerüste

Pirnas schnellster Kita-Bau Am neuen Hort in Copitz fallen bald die Gerüste

Im April dieses Jahres war Baustart für den neuen Hort in Pirna-Copitz. Und Mitte Oktober soll bereits die Übergabe des Gebäudes an den Hort „Die Schlaufüchse“ der Diesterweg-Grundschule erfolgen. Und derzeit steht der Eröffnung nach den Herbstferien nichts im Wege. Die Arbeiten liegen im Zeitplan.

Die beiden Projektleiter Erhard Nolte (l.) und Uwe Schädlich halten einen Baustein der Dammfassade in der Hand. Die Dämmarbeiten stehen vor dem Abschluss.

Quelle: Silvio Kuhnert

Pirna. Der Zeitplan ist sportlich bei Pirnas schnellstem Hortbau: im April dieses Jahres war Baustart und Mitte Oktober soll bereits die Übergabe des Gebäudes an den Hort „Die Schlaufüchse“ der Diesterweg-Grundschule in Pirna-Copitz erfolgen. Und derzeit steht der Eröffnung nach den Herbstferien nichts im Wege. Die Arbeiten liegen im Zeitplan. In den langen Sommerferien gab es keine Unterbrechung. „Es wurde mit hohem Tempo weiter gebaut“, sagte am Dienstag Christian Flörke, Geschäftsführer der Stadtentwicklungsgesellschaft Pirna (SEP) bei einem Rundgang über die Baustelle. Die SEP lässt die Kindertagesstätte an der Schillerstraße errichten.

Vor rund einem Jahr protestierten Schüler mit ihren Vätern und Müttern sowie die Elterninitiative Hort „Die Schlaufüchse“ mehrmals vor dem Pirnaer Rathaus lautstark gegen die Platznot an der Diesterweg-Grundschule. Auf dem Areal der ehemaligen Haußner-Schule wächst für sie seit Wochen sichtbar ein zweigeschossiger kompakter Bau in die Höhe. Es ist ein massiver Plattenbau. Am 22. Mai wurden die ersten Fertigteile aus Stahlbeton geliefert. Aus rund 300 Einzelteilen setzten die Bauarbeiter bis zum Richtfest am 9. Juni das 50 Meter lange, 15 Meter hohe und 6,50 Meter breite Gebäude zusammen. Von außen sind die Konturen der Stahlbetonteile schon nicht mehr sichtbar. Sie sind hinter der Dämmfassade verschwunden. Jetzt kommen Putz und Farbe drauf. „Ende nächster Woche wollen wir mit der Außenfassade fertig sein“, berichtete Erhard Nolte, der gemeinsam mit Uwe Schädlich das Projekt bei der SEP leitet. Am Dach sind die Arbeiten schon abgeschlossen. Und auch drinnen im Haus wird malocht.

Bis zu 30 Arbeiter tummeln sich zu Stoßzeiten auf der Baustelle. „Sie machen ganz schön Ballett“, meinte Noltes Kollege Schädlich. Der Innenausbau ist voll im Gange. Die Fertigteile sind hinter Trockenbauwänden verschwunden, die momentan verspachtelt werden. Dahinter laufen die Grobleitungen für Elektro und Lüftung entlang. Die Feininstallation läuft momentan an. Auch die Verlegung der Fußböden auf den bereits eingebauten Heizestrich wird momentan vorbereitet. Eine Fußbodenheizung sorgt in dem Hort für 186 Kinder während der kalten Jahreszeit für warme Temperaturen. Wenn alles ohne Probleme verläuft, soll der Innenausbau Ende September abgeschlossen sein.

Insgesamt gibt es drei Bauabschnitte. Da ist zum einen der Hortbau selbst. Zum anderen wird eine Zufahrtsstraße von der Schillerstraße aus bis hin zum künftigen Spielplatz und dem Haupteingang errichtet. „Die Erschließungsstraße wird noch in diesem Monat fertig und somit zwei Wochen früher als geplant“, informierte Nolte. Nahtlos schließt sich die Gestaltung des Außengeländes als dritter Bauabschnitt an.

Fast drei Millionen Euro kostet der Bau des neuen Hortes. Davon stemmt die SEP 2,5 Millionen Euro für die Errichtung des Gebäudes sowie weitere 150000 Euro für die Erschließung des Grundstücks mit Strom-, Wasser- und Abwasserleitungen. Das städtische Tochterunternehmen wird das Gebäude nach der Fertigstellung an die Stadt vermieten, die wiederum die Kosten für die Außenanlage von 270000 Euro sowie für die teilweise Neumöblierung im Wert von 50000 Euro übernimmt.

Von Silvio Kuhnert

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