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Umland „Alarm für Cobra 11“ in der Sächsischen Schweiz
Region Umland „Alarm für Cobra 11“ in der Sächsischen Schweiz
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12:05 03.05.2018
Mafia-Chefin Ling Ma (Soogi Kang, r.) droht in einer Szene, Autobahnkommissar Semir Gerkhan (Erdogan Atalay, M.) von der Felsenburg Neurathen zu stoßen. Quelle: Foto: Daniel Förster
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Rathen/Königstein

 Die am Donnerstag, 3. Mai, ausgestrahlte Folge der Fernsehserie „Alarm für Cobra 11“ (20.15 Uhr, RTL) spielt in der Kulisse der Sächsischen Schweiz. Ortskundige Fernseh-Zuschauer dürften einige Orte schnell wiedererkennen. Die Protagonisten der Action-Serie, Autobahnkommissar Semir Gerkhan (gespielt von Erdogan Atalay) und sein Partner Paul Renner (Daniel Roesner), verschlägt es auf die historische Basteibrücke und in die mittelalterliche Felsenburg Neurathen. Im vergangenen September entstanden dort Schlüsselszenen für das Finale der Frühjahrs-Staffel. Mit 60 Leuten war die Film- und Stuntproduktionsfirma „action concept“ für den Dreh angerückt. Im Dresdner Zwinger lieferten sich die Fernseh-Cops zudem vor erstaunten und neugierigen Blicken zahlreicher Zaungäste eine handfeste Auseinandersetzung und eine Verfolgungsjagd.

Auf „Klassenfahrt“ lautet der Titel der Schlussfolge der 32. Staffel. Darin wird folgende Geschichte erzählt: Die beiden Autobahnpolizisten und Semirs Ehefrau Andrea (Carina Wiese) werden in Dresden von internationalen Gangstern in ein Verbrechen verwickelt. Dabei gerät Semir in die Gewalt der vietnamesischen Zigaretten-Mafia. Die Mafia-Anführerin Ling Ma (Soogi Kang) droht damit, ihn in der Felsenburg Neurathen in die Tiefe stürzen zu lassen. Als er mit eingegipstem Arm und Bein an einem Seil über der Brüstung hängt, hat Semir schon den Tod vor Augen. Doch Rettung kommt.

In dieser Folge bekommen es die Hauptfiguren nicht nur mit der Mafia, sondern auch mit den beiden Chaoten, Ronny Dubinski – ein fiktiver, unehelicher Sohn von DDR-Staats- und Parteichef Erich Honecker (Martin Brambach) – und dessen Schulfreund Timo Gröber (Michael Specht) zu tun. Der gebürtige Dresdner Brambach schwärmte beim Dreh von der Kulisse: „Manchmal hat unser Job auch was Gutes. Ich bin von der Gegend völlig verblüfft, vor allem wie unsere Vorfahren die Brücke zwischen die aufragenden Felsen gebaut haben, ist erstaunlich.“ Bei seiner Kollegin Carina Wiese wurden dagegen Jugenderinnerungen wach: „Nicht weit von hier, in Pirna, hat meine Schauspielkarriere begonnen. Im Wismut-Theater auf dem Markt („Klub der Bergarbeiter“, heute Gaststätte „Schwan“ – A.d.R) stand ich als ‚Gerda‘ in ‚Die Schneekönigin‘ auf der Bühne. Das war die erste Rolle meines Lebens.“

Von Daniel Förster

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