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Umland Aida Haubold zeigt in der Radebeuler Filiale der Deutschen Bank ihre Bilder
Region Umland Aida Haubold zeigt in der Radebeuler Filiale der Deutschen Bank ihre Bilder
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10:01 13.04.2016
Aida Haubold: Weiße Blüte. Acryl auf Leinwand. Quelle: Wolfgang Zimmermann
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Radebeul

„Zu Hause“ hat die Malerin eines ihrer Aquarelle genannt. Und sie hat diesem „Zu Hause“ zugleich zwei bildhafte Fortsetzungen angefügt. Ist es in „Zu Hause I“ die schnurgerade Zeile der Bäume, die übers Feld zu den weit entfernten Häusern grüßen, so kommt in „Zu Hause II“ ein verstecktes Gehöft zur Geltung und in „Zu Hause III“ lotet die Malerin die Themen Nähe und Ferne aus. Aida Haubold macht in ihren Bildern deutlich, wie sehr sie das Ineinander-Übergehen der Wasserfarben auf der Leinwand mag. Sie macht damit nicht nur Heimat sichtbar; sie drückt auch aus, wie sehr sie dieser Heimat verhaftet ist.

„Farbwelten“ hat die im Jahre 1969 in Dresden gebürtige Malerin ihre Ausstellung überschrieben, die noch bis 30. August in der Radebeuler Filiale der Deutschen Bank zu sehen sein wird. Schlicht gesagt ist „Farbwelten“ ein Allerweltstitel, doch so einfach sollte man es sich dann aber doch nicht machen. Denn wer etwas genauer hinschaut, der entdeckt in den wenigen Acrylarbeiten und den zahlreichen Aquarellen die tiefe Liebe der Malerin zu der Landschaft, in der sie selbst erwachsen wurde. Soviel Harmonie aber könnte natürlich auch Schmerzen bereiten. Dieses Gefühl umgeht Aida Haubold unter anderen mit ihren beiden Acrylarbeiten „Abstrakte Blüte“ und „Weiße Blüte“ ebenso, wie sie auch dem Betrachter einen Blick in ihren „Sommergarten“ gönnt, ebenfalls eine Acrylarbeit.

Nicht nur in den heimischen Gefilden hat Aida Haubold ihre Motive gefunden. Auch in Norwegen wurde sie durch die Landschaft zum Malen inspiriert. Ebenso in Griechenland, wo sie ein „Bergdorf“ entdeckte. Gleiches gilt für das „Blaue Wunder“ und die stets aufs Neue faszinierende Silhouette der Weltstadt New York.

Die gelernte Kindergärtnerin hat die Malerei zu ihrem bevorzugten Hobby gemacht. Ihre Bilder aber verraten mehr, als es das Wort „Hobby“ erklären könnte. 1996 – mit 27 Jahren also – trat sie der Boxdorfer Malgruppe „Staffel-Laien“ bei. Und entdeckte nach und nach die Technik der Radierung, die Aquarellmalerei und letztendlich auch das Arbeiten mit Acrylfarben.

Bis 30. August: „Farbwelten“, Deutsche Bank Radebeul, Moritzburger Straße 1, Mo., Di., Do, 9-12-30 Uhr u. 13.30-18 Uhr; Mi. u. Fr. 9-14 Uhr

Von Wolfgang Zimmermann

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