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Abrisspläne für den Sonnenstein in Pirna

Garagen und Gaststätte Abrisspläne für den Sonnenstein in Pirna

Die Städtische Wohnungsgesellschaft Pirna (WGP) möchte auf dem Sonnenstein einen Schandfleck beseitigen. Der Garagenhof an der Julius-Fucik-Straße soll dieses Jahr abgerissen werden. Auch die ehemalige HO-Gaststätte „Glück Auf“ wird ein Fall für den Abrissbagger und das schon in einigen Wochen.

Die in die Jahre gekommenen Garagen an der Julius-Fucik-Straße sollen im Laufe dieses Jahres abgerissen werden.

Quelle: Silvio Kuhnert

Pirna. Die Städtische Wohnungsgesellschaft Pirna (WGP) möchte auf dem Sonnenstein einen Schandfleck beseitigen. Der Garagenhof an der Julius-Fucik-Straße soll dieses Jahr abgerissen werden. „Die Garagen haben wir schon vor Jahren stilllegen müssen“, berichtet WGP-Geschäftsführer Jürgen Scheible. Sie befinden sich in einem schlechten Zustand, weil die früheren Nutzer in den Erhalt nicht weiter investiert haben.

Von den Abrissplänen sind 182 Einzelgaragen betroffen. „Sie wurden sukzessive im Zuge der Bebauung des Sonnensteines errichtet“, berichtet die Stadtverwaltung. Die verschiedenen Bauweisen lassen vermuten, dass die Garagen zwischen 1960 und 1985 gebaut wurden. Auf dem Areal befinden sich zudem ein Waschplatz mit zwei Montagebühnen. „Bei einer Grundstücksgröße von circa 8000 Quadratmetern ist die Beeinträchtigung des Stadtbildes, insbesondere für die umliegenden Grundstücke durch den schlechten baulichen Zustand der kaum noch genutzten Garagen erheblich“, meint die Verwaltung und empfiehlt dem Bauausschuss für den Rückbau eine 100-prozentige Förderung aus dem Programm „Soziale Stadt“ zu bewilligen. Die Kosten werden auf 294 000 Euro geschätzt.

Die WGP wird zunächst in diesem Jahr die Garagen abreißen. Auf dem frei werdenden Areal entsteht zunächst eine Grünfläche. Im nächsten Jahr ist dann die Gestaltung der Freifläche zu einer parkähnlichen Anlage mit Bänken und Spielgeräten angedacht. Auf dem Areal können die Anwohner nicht nur Frischluft und Sonne tanken. „Wir schaffen auch frei zugängliche Stellplätze für jedermann“, kündigt WGP-Geschäftsführer Scheible an.

Der Garagenhof ist nicht das einzige Abrissprojekt auf dem Sonnenstein, das den Stadtentwicklungsausschuss auf seiner Sitzung am kommenden Donnerstag beschäftigen wird. Auch die ehemalige HO-Gaststätte „Glück Auf“ wird ein Fall für den Abrissbagger und das schon in einigen Wochen. Seit vielen Jahren steht das Restaurant leer. Und eine gastonomische Einrichtung wird in den kubischen und kompakten eingeschossigen Bau auch nicht mehr einziehen.

Dagegen möchte sich der benachbarte Rewe-Markt auf dem Sonnenstein erneuern und vergrößern. Zurzeit nutzt der Supermarkt die Kaufhalle aus DDR-Zeiten. Das Gebäude ist jedoch in die Jahre gekommen und vor allem zu eng. Rewe möchte einen neuen Einkaufsmarkt bauen, und zwar auf dem Grundstück des „Glück Auf“-Restaurants. Einem Supermarkt-Neubau soll der allmählich verfallende DDR-Bau weichen. An der Stelle der jetzigen Kaufhalle möchte Rewe aller Wahrscheinlichkeit nach Kundenparkplätze schaffen. Der jetzige Stellplatz ist sehr überschaubar. In Stoßzeiten stehen die Chancen sehr schlecht, vor dem Eingang des Lebensmittelmarktes ein freies Fleckchen für den Pkw zu finden.

Der jetzige Zustand des Glück-Auf-Areals ist der Stadtverwaltung schon lange ein Dorn im Auge. Für den Abriss möchte sie 138 700 Euro aus dem Förderprogramm „Soziale Stadt“ einsetzen.

Von Silvio Kuhnert

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