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Ab kommenden Mittwoch droht Verkehrschaos in Pirnas Innenstadt

Wegen Hochwassersanierung Ab kommenden Mittwoch droht Verkehrschaos in Pirnas Innenstadt

Pendler durch Pirnas Innenstadt sollten sich Gedanken über alternative Strecken machen. Ab dem 29. März bis in den Spätherbst dieses Jahres werden die beiden Nord-Süd-Achsen, Breite Straße und Maxim-Gorki-Straße zu Einbahnstraßen. Das bleibt für den Verkehr auf der Bundesstraße nicht folgenlos.

In Pirna wird viel gebaut.

Quelle: dpa

Pirna. Den 29. März sollten sich Autofahrer, die mit ihrem Fahrzeug durch Pirnas Innenstadt rollen müssen, dick in ihrem Kalender anstreichen. Denn es kommt auf zwei wichtigen Nord-Süd-Achsen aufgrund der Beseitigung von Hochwasserschäden zu Einschränkungen und viele Pendler müssen sich eine alternative Route zu ihrem gewohnten Weg von zu Hause auf Arbeit suchen. Am kommenden Mittwoch werden die Breite Straße und die Maxim-Gorki-Straße zu Einbahnstraßen. „Dass wir auf beiden Straßen gleichzeitig bauen, hat einen erheblichen Einfluss auf den Straßenverkehr“, ist sich Tiefbauamtsleiterin Kerstin Westermann bewusst. Und sie schickt einen Appell gleich hinterher: „Wer die Innenstadt nur zum Durchfahren nutzt, sollte gleich auf die Sachsenbrücke ausweichen!“

Ab 3. April kommt es aber noch dicker. Die Stadtwerke Pirna (SWP) schließen den Ortsteil Krietzschwitz ans zentrale Kanalnetz an und erneuern die Trinkwasserleitungen. Während der Bauzeit bis Oktober dieses Jahres bleibt die Krietzschwitzer Straße gesperrt. Damit entfällt die Alternativroute von und nach Königstein durch das Gottleubatal über Neundorf und der gesamte Verkehr auf der B 172 in die bzw. aus der Sächsischen Schweiz muss über den Sonnenstein.

Eine positive Nachricht allerdings gibt es. Ab kommenden Mittwoch ist die Dr.-Wilhelm-Külz-Straße wieder komplett für den Verkehr frei, kündigt Carsten Pisko von der Straßenverkehrsbehörde der Stadt an. Sie endet dann nicht mehr als Sackgasse am Dohnaischen Platz und steht somit wieder als Schleichweg vom Sonnenstein in Richtung Copitz zur Verfügung.

Zurück zu den beiden Nord-Süd-Achsen: die Breite Straße ist ab 29. März bis Ende November von der B 172 stadteinwärts bis zur Nicolaistraße eine Einbahnstraße. Fahrzeuge können nur aus Richtung Sonnenstein an der Volkshauskreuzung einbiegen, aus Richtung Heidenau besteht diese Möglichkeit nicht. Grund: Um den Verkehrsstrom an dem versetzten Verkehrsknoten etwas flüssiger zu gestalten, wird die Ampelanlage teilweise abgeschaltet. Die Ampel im Kreuzungsbereich B 172/Clara-Zetkin-Straße bleibt weiterhin in Betrieb.

Wer aus Richtung Heidenau kommt und mit seinem Auto in Richtung Innenstadt möchte, kann weiterhin in die Robert-Koch-Straße nach links abbiegen. Zudem besteht die Möglichkeit, die Straße zuvor, vor dem Parkhaus, als Zufahrt zur Altstadt zu nutzen. Hier lässt die Stadt bereits seit mehreren Tagen den begrünten Mittelstreifen zurückbauen und durch eine provisorische Asphaltschicht ersetzen. An diesem zusätzlichen Kreuzungsbereich wird eine Ampel aufgebaut. Damit soll die Ausfahrt aus der Altstadt über den Thälmannplatz nicht nur in Richtung Heidenau, sondern auch nach Königstein ermöglicht werden. Damit Kraftfahrer vom Dohnaischen Platz aus ebenfalls diesen Weg zur B 172 nutzen können, wird die Einbahnstraßenregelung auf der Siegfried-Rädel-Straße umgedreht, d.h., sie kann von der Breiten Straße aus befahren werden.

Die Maxim-Gorki-Straße wird bis Ende des Jahres zur Einbahnstraße von Copitz aus in Richtung B 172 zwischen Bahnhofstraße und Bundesstraße. Wer aus der linkselbischen Sächsischen Schweiz, dem Gottleuba- und Seidewitztal sowie aus Richtung Heidenau kommt und auf die andere Elbseite nach Copitz möchte, muss die Umleitung über die Sachsenbrücke nehmen. Auf der Gorki-Straße lassen die Stadtwerke den Mischwasserkanal sowie die Trinkwasserleitung erneuern und die Stadt den Gehweg. Zu diesem Vorhaben gehört ein Teil der Siegfried-Rädel-Straße und zwar von der Gorki-Straße bis zu Obi. Dieser Bereich ist ab Mitte Juli voll gesperrt.

„Zehn Minuten eher losfahren“, empfiehlt Westermann. Denn wie die Erfahrung zeigt, braucht es ein paar Tage, bis sich der Verkehr auf die neue Situation eingestellt hat.

Von Silvio Kuhnert

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