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900 Besucher bei Radebeuler Ausbildungsmesse

So viele Unternehmen wie noch nie beteiligt 900 Besucher bei Radebeuler Ausbildungsmesse

Am Sonnabend war der Trubel im Berufsschulzentrum an der Straße des Friedens 58 groß. 76 Unternehmen präsentierten sich Jugendlichen und Interessierten. So viele wie noch nie.

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Landtagspräsident Matthias Rößler, Jobcenter-Chef Hans Richard Würkner und Schulleiter Michael Salomon lassen sich von den Azubis Linda Sturm, André Schulz und Sabrina Papperitz (v.l.) den Ausbildungsberuf des Pharmakanten erklären.

Quelle: Lisa-Marie Leutewitz

Radebeul. Am Sonnabend war der Trubel im Berufsschulzentrum an der Straße des Friedens 58 groß. 76 Unternehmen präsentierten sich Jugendlichen und Interessierten. So viele wie noch nie. Darunter die Walzengießerei Coswig, die Seniorenresidenz Radebeul „Haus Elbtal“, das Radisson Blu Parkhotel & Conference Centre Dresden Radebeul und Schloss Wackerbarth. Auch überregionale Unternehmen wie der ADAC, McDonalds und die Polizei Sachsen standen Besuchern Rede und Antwort. Landtagspräsident Matthias Rößler (CDU) war ebenfalls vor Ort und betonte die Bedeutung der Messe „Radebeul jobbt“, da es zurzeit mehr Lehrstellen als qualifizierte Bewerber gebe. Die inzwischen fünfte Veranstaltung basiert auf der Initiative der Radebeuler Wirtschaftsfrauen und hat laut Hans Richard Würkner, Leiter des Jobcenters, in den letzten Jahren eine Eigendynamik entwickelt, was auch an den steigenden Teilnehmerzahlen zu erkennen ist. Regionale Fachkräfte zu finden, war und ist das Ziel der Veranstaltung.

Etwa 900 Besucher fanden den Weg ins Berufsschulzentrum. „Viele Jugendliche sind noch nicht alt genug für Ausbildungen und wollen sich erst einmal informieren“, sagte eine ADAC-Sprecherin. Das Unternehmen bietet Schüler- und Studentenpraktika ebenso wie vielfältige Ausbildungsangebote. Darunter natürlich auch Stellen als KFZ-Mechatroniker, die späteren „Gelben Engel“.

Der ganze Stolz der Berufsschule ist das Chemielabor. Schulleiter Michael Salomon erklärte, dass die Lehrlinge hier sehr praxisnah ausgebildet werden. „Wir haben keine klassischen Sitzbänke, es wird im Stehen gearbeitet, wie später im Unternehmen auch. Durch das Nachstellen von Praxissituationen bereiten wir unsere Azubis auf die Berufswelt vor“, so Salomon.

Das finden auch die Pharmakanten-Lehrlinge Sabrina Papperitz, Linda Sturm und André Schulz. Alle drei sind im dritten Lehrjahr und glücklich mit der Wahl der Ausbildung, in der sie die Herstellung von Medikamenten erlernen. Für Sabrina geht es anschließend direkt ins Studium. Linda weist darauf hin, dass man schon ein gewisses Interesse für die Naturwissenschaften mitbringen sollte, ebenso wie gute Noten in Physik, Chemie und Biologie. Ihr macht die Arbeit an den Geräten am meisten Spaß und nach Abschluss der Ausbildung möchte Linda direkt ins Berufsleben einsteigen. Seit zwei Jahren ist das moderne Chemielabor komplett nutzbar.

Der Trubel im Berufsschulzentrum ließ auch zur Mittagszeit nicht nach. Wer an diesem Tag noch nicht das Passende gefunden hat, kann es am 16. März zum Berufsinformationstag (BiT) in Coswig und Radebeul weiter versuchen. Von 14 bis 19 Uhr öffnen Unternehmen in den Gewerbegebieten Radebeul-Naundorf und Coswig-Kötitz ihre Türen und stellen insgesamt 18 Berufe und sechs Studiengänge vor.

Von Lisa-Marie Leutewitz

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