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Umland 39. Radebeuler Grafikmarkt wartet mit mehr als 100 Künstlern und 4000 Exponaten auf
Region Umland 39. Radebeuler Grafikmarkt wartet mit mehr als 100 Künstlern und 4000 Exponaten auf
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16:41 01.11.2017
Eine „Kunstpause“ – im Wortsinne eine Pause vom reichen Kunstangebot – bietet das zum Radebeuler Grafikmarkt von Cornelia Konheiser gestaltete Künstlercafé. Quelle: Uwe Hofmann
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Radebeul

Kunstbörse, Künstlertreff und Leistungsschau – am 5. November bauen zum 39. Radebeuler Grafikmarkt mehr als 100 Künstler ihre Stände in der Elbsporthalle auf. Es ist das dritte Mal, dass der Grafikmarkt in der mehr als 900 Quadratmeter großen Turnhalle stattfindet. Dass das überarbeitete Konzept nach dem Umzug aus dem Rathausareal am neuen Ort funktioniere, habe sich inzwischen herumgesprochen, sagt Stadtgaleristin Karin Baum. Es habe sehr viele Bewerbungen aus Künstlerkreisen für einen Stand gegeben, auch aus Chemnitz, Berlin und München. „Bei manchen mussten wir leider Nein sagen“, sagt sie.

Inzwischen hat sich eingespielt, was 2015 noch ganz neu war: Anders als in Radebeul-Ost stehen die Künstler selbst am Stand, zahlen zudem für ihren zuvor zugelosten Platz 35 Euro Gebühr. Feste Einrichtungen sind zudem Stände der Stadtgalerie und deren Fördervereins, des Stadtarchivs, des Radebeuler Notschriftenverlags, des Wandertheaterfestival-Fördervereins sowie der Redaktionen des kulturellen Monatshefts „Vorschau und Rückblick“ und der Meißner Zeitschrift „Das Zündblättchen“. Das gilt auch für das Künstlercafé, das in diesem Jahr von Cornelia Konheiser gestaltet wird. Allzuviel will die Radebeuler Grafikerin und Malerin noch nicht über ihre Ideen dazu verraten. Es gehe um Rahmen für die Kunst und darum, was im Rahmen bleibt und aus dem Rahmen fällt.

„Bei uns geht es um viele Einzelheiten, nicht um den Kommerz“, sagt Organisatorin Baum auf diese Überlegungen angesprochen. Gewonnen habe der Grafikmarkt in den letzten Jahren vor allem an Austausch. „Ich mag es, an meinem Stand zu stehen und mit den benachbarten Künstlern ins Gespräch zu kommen“, sagt Konheiser, die Diplom-Chemikerin ist, sich in langjährigen Abend- und Grafikkursen aber auf den Künstlerberuf festgelegt hat. Und mit Besucher ergebe sich oft ein weiterführender Kontakt, der später zum Beispiel in Atelierbesuche mündet. „In letzter Zeit habe ich die Malerei für mich entdeckt, ich brauche aber die Abwechslung mit anderen Techniken“, sagt sie. An ihrem Stand werden eher kleinere Drucke und Pastellarbeiten zu sehen sein und keine Acrylgemälde. „So viel Platz hat man ja nicht, da muss man haushalten“, begründet die Künstlerin.

Besucher können zwischen etwa 4000 Exponaten stöbern, fachsimpeln und feilschen. Die Preisspanne der angebotenen Werke reicht dabei von einem bis 10000 Euro. Erhältlich sind Druckgrafiken, Collagen, Zeichnungen, Aquarelle, Scherenschnitte, Fotografien, Plakate, Kalender, Künstlerbücher und Postkarten. Das Areal ist barrierefrei und bietet im direkten Umfeld genügend Parkplätze.

39. Radebeuler Grafikmarkt, 5. November, 10-18 Uhr, Elbsporthalle an der Festwiese Altkötzschenbroda

Von Uwe Hofmann

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