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Zweite Grundsteinlegung am Heidenauer „Pesta“

Gymnasium bekommt einen Anbau Zweite Grundsteinlegung am Heidenauer „Pesta“

Mit der Grundsteinlegung beginnen am Pestalozzi-Gymnasium die Bauarbeiten für den Anbau. Heidenaus Pennäler bekommen bis Ende 2018 drei neue Klassenzimmer. Auf die Erweiterung warten sie bereits viele Jahre.

Schulleiter Frank Clausnitzer (l.) und Bürgermeister Jürgen Opitz legten die Gedenkhülse in den Grundstein.

Quelle: Silvio Kuhnert

Heidenau. Der 21. Juni 2017 nimmt wie der 23. April 1901 einen ganz wichtigen Platz in der Geschichte des Pestalozzi-Gymnasiums in Heidenau ein. Am Frühlingstag vor 116 Jahren wurde der Grundstein für das altehrwürdige Gebäude an der S 172 gelegt. Eine zweite Grundsteinlegung erfolgte am diesjährigen Sommeranfang, und zwar den für den langersehnten und viel diskutierten Anbau. „Wir legen noch einmal einen Grundstein. Er bringt unseren Optimismus zum Ausdruck, dass es in unserer Region weitergeht“, sagte Bürgermeister Jürgen Opitz (CDU) am Mittwoch.

In seiner Rede zum feierlichen Akt erinnerte er an die Altvorderen Anfang des 20. Jahrhunderts. Sie bauten damals das Schulhaus auf eine grüne Wiese – mit optimistischer Zuversicht, wie Opitz meinte. Denn heute steht der markante Jugendstilbau mitten in der Stadt.

Im Schulhaus ist es für den Unterricht eng geworden. Bereits 2009 plante die Stadt einen großen Anbau, der die Außenstelle in der Bruno-Gleißberg-Schule am Standort an der Hauptstraße vereint. Doch es gab keine Fördermittel und die Stadt gab das Projekt wieder auf. In den Jahren danach wurde viel über die Größe eines möglichen Anbaus diskutiert. Der Stadtrat entschied sich schließlich für eine kleine Lösung.

In den nächsten anderthalb Jahren wird das Pestalozzi-Gymnasium um einen zweiten Fluchtweg, drei Klassenzimmer, einer ist für den Musikunterricht bestimmt, sowie einen Aufzug erweitert. Dieser macht zum einen die Aula barrierefrei erreichbar. Zum anderen können in Zukunft auch die oberen Etagen bei einem Hochwasser wie 2002 und 2013 oder einer anderen Katastrophen als Notunterkunft auch für auf Pflege angewiesene Einwohner dienen. Denn in dem Fahrstuhl finden auch Pflegebetten Platz.

Der Anbau sei elf Meter lang, 17 Meter breit und 24 Meter hoch, informierte Vize-Bürgermeisterin Marion Franz (CDU). Sein Aussehen orientiert sich vom Stil her am Hauptgebäude. Knapp drei Millionen Euro kostet sein Bau. Die Stadt bekommt 80 Prozent gefördert. Bis Ende des Jahres soll der Rohbau stehen. Die Fertigstellung ist für Ende 2018 geplant.

Von Silvio Kuhnert

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