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Zukunftsvisionen – Ein Freibad in der Triebisch

Junge Architekten gestalten Triebischtal Zukunftsvisionen – Ein Freibad in der Triebisch

An heißen Sommertagen ist ein Sprung ins gepflegte grüne Nass für die Einwohner der Domstadt stets mit einem Fahrtweg von etwa 20 Kilometern verbunden, wenn es keinen hauseigenen Pool gibt. Die Nachwuchsarchitekten Christoph Odenthal und Marcel Götz haben eine Idee entwickelt, den Weg ins Freibad deutlich zu verkürzen.

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Carolin Grünler erklärt den Besuchern die Gedanken hinter ihrem Entwurf. Sie und ihre Gruppe bekamen den Sonderpreis für besondere Pflanzenverwendung.

Quelle: Lisa-Marie Leuteritz

Meissen. An heißen Sommertagen ist ein Sprung ins gepflegte grüne Nass für die Einwohner der Domstadt stets mit einem Fahrtweg von etwa 20 Kilometern verbunden, wenn es keinen hauseigenen Pool gibt. Die Nachwuchsarchitekten Christoph Odenthal und Marcel Götz haben eine Idee entwickelt, den Weg ins Freibad deutlich zu verkürzen. In ihrem Projekt „Platz da für die Triebisch“ entwickelten sie unter anderem ein Flussbad für die Einwohner. Es gäbe verschiedene Badebereiche, welche durch Stege voneinander getrennt wären. „Das würde die Fläche extrem aufwerten und gleichzeitig Wasser auffangen, wenn es nötig ist“, erklären die Architekten die Idee.

Denn bei der Aufgabe „Meissen – Neue Impulse für die Stadtentwicklung. Objektplanung für ein Freiraumsystem mit Parklandschaft entlang der Triebisch“ ging es zwar hauptsächlich um die Aufwertung des eher trist gestalteten Tals, es wurde aber auch der Risikofaktor Hochwasser bedacht. So könnte das fiktive Freibad gleichzeitig Wasser auffangen, wenn es erneut zu einer Hochwassersituation käme. Die anderen Umsetzungen berücksichtigten dieses Problem ebenso. Marcel Tröger aus Berlin plante so großflächige Feuchtwiesen ein, welche das Wasser speichern könnten. Seine Arbeit trägt den Titel „Impuls : Stränge“ und setzt sich aus drei unterschiedlichen Strängen zusammen. Einer davon bildet die Promenade, ausgestattet mit Sitzstufen, Balkonen und Plätzen, welche zum Verweilen einladen sollen.

Der Peter-Joseph-Lenné-Preis gilt als weltweit größter Ideenwettbewerb für junge Architekten zum Thema Freiraumplanung. Für die besondere Auswahl an Pflanzen erhielten die Teilnehmer Juliane Florentine Posselt, Carolin Grünler und Franziska Mikuta die Karl-Foerster Anerkennung, den Sonderpreis für besondere Pflanzenverwendung. In ihrem Entwurf „Triebisch hoch fünf“ unterteilen sie den Flussraum in fünf Gebiete, in denen Gräser für feuchte Gebiete die Hauptakteure darstellen. Außerdem finden sich in den Planungen Streuobstwiesen wieder, welche mit verschiedenen heimischen Obststräuchern, wie Apfel, Birne und Pflaume bestückt sind.

Bürgermeister Markus Renner zeigt sich von den unterschiedlichen „mutigen und nachhaltigen“ Entwürfen begeistert und bezeichnet es als „großen Schatz für Meißen“. In den Plänen verliere das Triebischtal das leidige Stigma der sozialen Benachteiligung. Renner wünscht sich, dass die Stadtplaner die Ideen aufgreifen und der ein oder andere Entwurf vielleicht sogar in Teilen umgesetzt wird. Die Projekte sind noch bis zum 1. Mai im Foyer des Rathauses zu sehen. Ab dem 28. April sollen alle 22 Einsendungen im Ratssitzungssaal ausgestellt werden.

Von Lisa-Marie Leuteritz

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