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Zaun am Copitzer Natursee verschwindet Mitte Dezember

Nach Einwohnerprotesten Zaun am Copitzer Natursee verschwindet Mitte Dezember

Der umstrittene Zaun am Natursee Copitz kommt weg. Am 15. Dezember beginnen die Stadtwerke Pirna (SWP) mit dem Rückbau der Zaunanlage, die seit den vergangenen Wintermonaten den Campingplatz vom restlichen Naherholungszentrum (NEZ) bis zum Ufer trennte.

Pirna. Der umstrittene Zaun am Natursee Copitz kommt weg. Am 15. Dezember beginnen die Stadtwerke Pirna (SWP) mit dem Rückbau der Zaunanlage, die seit den vergangenen Wintermonaten den Campingplatz vom restlichen Naherholungszentrum (NEZ) bis zum Ufer trennte. Das städtische Tochterunternehmen setzt damit einen Stadtratsbeschluss um, der im Juni nach massiven Protesten in der Einwohnerschaft gefasst wurde.

Wie Stadtsprecher Thomas Gockel mitteilte, wird künftig wieder ein Zaun den Campingplatz vom Seeufer abtrennen. Dieser verläuft aber nicht mehr an der gleichen Stelle wie vor dem Umbau. Der im Frühjahr neu angelegte Weg sowie die erweiterten Stellplätze verbleiben beim Campingplatz. Die neue Zaunanlage rückt damit ein wenig näher zum See. Zwischen Zaun und Ufer lassen die Stadtwerke einen neuen Weg anlegen. Dieser schließt die Lücke im Rundweg, auf dem künftig wieder das ganze Jahr über spaziert werden kann.

Für Verwirrung hat die Antwort der Stadtwerke auf eine Anfrage von Linke-Stadtrat Tilo Kloß gesorgt. Dieser wollte sich nach dem Stand zur Umsetzung der Ratsentscheidung, wonach der Zaun bis Ende des Jahres abgerissen werden soll, erkundigen. In ihrer Antwort appellierten die SWP an die Räte, noch einmal ihre Entscheidung zu überdenken. Denn das Konzept mit dem offenen Zugang der Camper zum See würde funktionieren. Bis 5. Oktober verbuchten die Stadtwerke 2654 Anreisen von Campinggästen. Im Vorjahr waren es am selben Tag 333 Anreisen weniger. Camper zählten die SWP in dieser Saison bis 5. Oktober 6854 und damit 745 mehr als im Vergleichszeitraum 2014. Der Umsatz betrug Ende September 334 246 Euro und damit knapp 32 000 Euro mehr als zur gleichen Zeit im Vorjahr.

S. Kuhnert

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