Volltextsuche über das Angebot:

14 ° / 7 ° Regenschauer

Navigation:
Google+
Zahl der Häuslebauer in Pirna wächst

Immobilienmarkt Zahl der Häuslebauer in Pirna wächst

In den vergangenen zwei Jahren sind mehr als doppelt so viele Eigenheime als in den Jahren vor 2010/11 in Pirna entstanden. Beliebt sind Bauplätze in der Innenstadt sowie in den rechtselbischen Stadt- und Ortsteilen.

Auf der Vogelwiese entstehen neben Einfamilien- auch einige Mehrfamilienhäuser. Alle Bauplätze sind reserviert und neun Häuser gegenwärtig im Bau.

Quelle: Daniel Förster

Pirna. Immer mehr Häuslebauer entscheiden sich für Pirna. Die Zahl der neu errichteten Ein- und Zweifamilienhäuser steigt von Jahr zu Jahr an. „Das Neubauvolumen der Jahre 2015/16 überschreitet mittlerweile das Niveau der Jahre vor 2010/11 um mehr als das Doppelte“, berichtet Norbert Kaiser von der Fachgruppe Stadtplanung und Grünflächen in einer Informationsvorlage für den Stadtrat. Gab es 2009 im Stadtgebiet 27 Baufertigstellungen, waren es 2015 bereits 55 und 2016 sogar 66. Bis Anfang April haben in diesem Jahr schon elf Familien ihre eigenen vier Wände bezogen.

In den zurückliegenden drei Jahren wurden in der Sandstein-Stadt insgesamt 176 Neubauvorhaben im Ein- und Zweifamilienhausbestand realisiert. Die Hälfte der Bauvorhaben wurde in den verdichteten Stadtteilen Inneres Stadtgebiet, Copitz und Posta sowie Sonnenstein und Cunnersdorf realisiert. „Der wachsende Trend zum Wohnen in der Innenstadt oder zumindest in innenstadtnahen Randlagen ist somit auch im selbst genutzten Haus in Pirna deutlich feststellbar“, so Kaiser. Zum Vergleich: im Zeitraum 2004 bis 2013 entstanden nur 35 Prozent der Eigenheime in den drei Stadtteilen. Schwerpunkte der Bautätigkeit lagen ab 2014 in den Gebieten Am Felsenkeller, an der Liebethaler Straße, am Reitplatz, Schlängelbachweg, Wirthstraße sowie auf der Vogelwiese. Außerhalb dieser Bebauungsgebiete bildete die Südvorstadt einen Neubauschwerpunkt.

Beliebt bei Häuselbauern sind auch die ländlichen Ortsteile im rechtselbischen Stadtgebiet. So wurden in Birkwitz und Pratzschwitz, Graupa und Bonnewitz, Jessen und Liebethal sowie Mockethal und Zatzschke 81 Vorhaben realisiert. Die Ortsteile bilden laut Kaiser somit den zweiten Schwerpunkt des Neubaus im Ein- und Zweifamilienhausbereich.

Eine schwache Bautätigkeit weisen seit 2014 dagegen die ländlichen Ortslagen im linkselbischen Stadtgebiet auf. In Zehista, Zuschendorf, Rottwerndorf, Neundorf und Krietzschwitz wurden in den vergangenen drei Jahren nur sieben Eigenheime gebaut. Gründe sind zum einen die bereits vorhandene kompakte Bebauung. So sei in diesen Ortsteilen nur eine geringe Anzahl von Baulücken vorhanden, teilt Kaiser mit. Anderseits werden Baugrundstücke in den rechtselbischen Ortslagen seitens der Bauherren einfach stärker nachgefragt.

Pirna ist nicht nur als Standort für Eigenheime gefragt. „Auch im Mehrfamilienhausbereich wurde 2015/16 erstmals seit längerer Zeit wieder neu gebaut. Insgesamt wurden elf Vorhaben realisiert und 92 Wohnungen geschaffen“, informiert Kaiser. Im Mittelpunkt standen vor allem Drei- bis Vier-Raum-Wohnungen für junge Familien sowie altersgerechtes Wohnen.

Eine steigende Nachfrage nach Wohnraum aus Dresden aber auch der Sächsischen Schweiz heraus lässt auch Gebäude in den Fokus von Investoren rücken, die seit mehreren Jahren leer stehen und schon mehr Ruinen gleichen. So werden Objekte, die bislang als „schwierige Fälle“ bzw. „Problemfälle“ der Stadtsanierung und Stadtentwicklung galten, wieder in Schuss gebracht. Dazu zählen beispielsweise Siedlungshäuser in der Südvorstadt, die alte Post in Copitz oder die Häuser Breite Straße 4 bis 8 sowie Gebäude des einstigen Strömungsmaschinenwerk im Schlosspark auf dem Sonnenstein.

Von Silvio Kuhnert

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Region News

Ob zur Entspannung, in der Mittagspause oder zum Spaß mit Freunden. Auf unserer Spieleseite können Sie wählen zwischen Denksport-, Geschicklichkeits-, Such- und Sportspiele. Jetzt gratis spielen im Spieleportal von DNN.de! mehr

23.10.2017 - 14:57 Uhr

Für Manuel Konrad geht es in der zweiten Runde des DFB-Pokals mit Dresden in seine alte Heimat zum SC Freiburg.

mehr