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Warum ein Hochhaus auf dem Sonnenstein eine „Bauchbinde“ bekam

Schülerprojekt In Pirna Warum ein Hochhaus auf dem Sonnenstein eine „Bauchbinde“ bekam

Schüler des Pirnaer Schiller-Gymnasiums erforschten die jüngste Firmengeschichte der Städtischen Wohnungsgesellschaft WGP sowie die Historie von vier Häusern. Darunter war auch das Haus „Pfaffenstein“ auf dem Sonnenstein, was auch „Hochhaus mit der Bauchbinde“ genannt wird. Wie das Gebäude zu diesem Namen kam, verraten drei Schülerinnen im DNN-Interview.

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Luisa Michelle Schäfer, Lilian-Marie Göbel und Pauline Schreiber (v.l.n.r.) erforschten die Geschichte vom Haus „Pfaffenstein“ und bauten es als Modell nach.

Quelle: Foto: Silvio Kuhnert

Pirna. Rund 40 Neuntklässler des Pirnaer Schiller-Gymnasiums haben sich mit der jüngsten Firmengeschichte sowie mit der Historie von vier Wohnhäusern der Städtischen Wohnungsgesellschaft Pirna (WGP) befasst. Im Interview verraten vier von ihnen, was es mit dem „Haus mit der Bauchbinde“ auf sich hat.

Frage: Luisa Michelle, Lilian-Marie und Pauline – Ihr habt euch mit der Geschichte des Hauses „Pfaffenstein“ (Remsteiner Straße 2a) auf dem Sonnenstein näher befasst. Warum?

Luisa Michelle Schäfer: Wir sind Schüler des Schiller-Gymnasiums, besuchen die neunte Klasse und haben das gesellschaftswissenschaftliche Profil belegt. Das große Projektthema in diesem Schuljahr lautete Heimat. Und die WGP hat uns fünf Themen zur Auswahl vorgeschlagen, die wir näher erforschen sollten. Das waren zum einen vier Gebäude, und zwar das Rundhaus in Copitz, das Promnitz-Haus, Haus Pfaffenstein und Lange Straße 38a. Des Weiteren hat eine Gruppe anlässlich des 25-jährigen Bestehens der WGP die vergangenen fünf Jahre der Unternehmensgeschichte unter die Lupe genommen.

Lilian-Marie Göbel: Wir haben uns für das Hochhaus entschieden. Das Gebäude heißt ja auch Hochhaus mit der Bauchbinde. So einen Namen hört man nicht alle Tage. Wir wollten herausfinden, warum es so genannt wird.

Und seid ihr dem Grund für den Namen „Hochhaus mit der Bauchbinde“ auf die Spur gekommen?

Pauline Schreiber: Das war schwierig. Denn dazu fanden wir keine Bilder oder Berichte. Als der 17-Geschosser Ende 1970er Jahren gebaut wurde, traten, als das Gebäude schon fast zur Hälfte stand, statische Probleme auf. Es bildeten sich im Fundament und in den Wänden Risse. Mit einer Art Bauchbinde wollte man das Gebäude zusammenhalten. Das brachte allerdings nichts. Die Probleme blieben und das Haus musste wieder abgerissen und komplett neu errichtet werden. Der Erstbezug fand dann 1979/80 statt.

Ihr habt das Haus als Modell nachgebaut. Dabei musstet Ihr – wie die Bauleute damals beim Original – zwei Anläufe nehmen. Mit welchen Problemen hattet Ihr zu kämpfen?

Luisa Michelle Schäfer: Unsere erste Idee war, einen Schuhkarton zu nehmen, diesen mit Küchenrollen, Zeitungspapier und Tapetenleim zu umkleben. Das ist etwas schief gegangen. Die Pappe des Kartons hat sich gewellt. Weil dies nicht sehr schön aussah, nahmen wir einen größeren Karton. Diesen haben wir mit Tapete beklebt und bemalt. Nach dem zweiten Versuch sah das Modell viel besser aus. Eine Seite haben wir mit Informationen zur Geschichte beschriftet.

Die Ergebnisse des Schülerprojekts sind im WGP-Kundenzentrum Sonnenstein, Remscheider Straße 1a, bis zum 31. August zu sehen.

Von Silvio Kuhnert

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