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Wachs-Porträt von Hofnarr Fröhlich wieder im Schloss Moritzburg

private Leihgabe Wachs-Porträt von Hofnarr Fröhlich wieder im Schloss Moritzburg

Der legendäre Hofnarr Fröhlich ist zurück im Schloss Moritzburg bei Dresden - nach fast 80-jähriger Abwesenheit. Die farbig bemalte Wachsbüste des „Königlich-Kurfürstlichen Hoftaschenspielers“ aus der Zeit August des Starken (1670-1733) wurde als private Leihgabe in die Dauerausstellung integriert.

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Die Wachsbüste des Hoftaschenspielers Joseph Fröhlich

Quelle: dpa

Moritzburg. Der legendäre Hofnarr Fröhlich ist zurück im Schloss Moritzburg bei Dresden - nach fast 80-jähriger Abwesenheit. Die farbig bemalte Wachsbüste des „Königlich-Kurfürstlichen Hoftaschenspielers“ aus der Zeit August des Starken (1670-1733) wurde als private Leihgabe in die Dauerausstellung integriert, wie Ralf Giermann vom Museum am Donnerstag erklärte. Das samt Holzsockel knapp 30 Zentimeter hohe Porträt befindet sich in einer Vitrine im Billardsaal, wo ein überlebensgroßer Fröhlich mit Eule die Ledertapete ziert.

Das um 1730 geschaffene Kunstwerk stand seit 1933 als Eigentum der Familie der Wettiner im Schloss Moritzburg. Kurz vor Ende des Zweiten Weltkrieges hatten die Enkel des letzten sächsischen Königs die Kunstschätze des Schlosses vor der nahenden Sowjetarmee im Wald vergraben. Private Schatzsucher fanden dort 1996 und 1998 noch Kisten mit dem „Schatz der Wettiner“, darunter auch die Wachsbüste. Bei der Londoner Auktion 1999 verkauften die Nachfahren des sächsischen Herrscherhauses Hofnarr Fröhlich nach Bayern - für mehr als 100 000 D-Mark.

Joseph Fröhlich (1694-1757) war eine der bekanntesten Figuren der Augusteischen Epoche, seine Kritik an der Verschwendung bei Hofe machte ihn über Sachsen hinaus bekannt. Er ist in Kupferstichen präsent, Johann Joachim Kaendler formte ihn in Meissener Porzellan und Bernardo Bellotto, genannt Canaletto, malte ihn.

dpa

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