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Viele Gründe zum Feiern am Kamenzer Flugplatz

Flugplatzfest Viele Gründe zum Feiern am Kamenzer Flugplatz

Mit der Luftfahrt und Technik Show Lausitz am 17. und 18. Juni würdigen die „Macher“ des Kamenzer Flugplatzes die erfolgreiche Entwicklung in den vergangenen Jahren.

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Bei Flugshows zeigen Piloten ihr Können

Kamenz. Der Kamenzer Oberbürgermeister Roland Dantz (parteilos) ist ein Mann mit klaren Prinzipien. „Sicher könnte man auch in jedem Jahr ein Flugplatzfest feiern“, findet er zum Beispiel. Und weiter: „Ich hätte Zweifel, ob das richtig wäre.“ Denn: Feiern soll man erst dann, wenn es tatsächlich etwas zu feiern gibt. Oder anders ausgedrückt: Erst die Arbeit, dann das Vergnügen. Und so kann es dann schon mal passieren, dass zwischen zwei Festen mehrere Jahre ins Land gehen.

Um es genauer zu sagen: Sechs Jahre. So lange liegt das letzte größere Fest auf dem Kamenzer Flugplatz zurück. „Jetzt ist es an der Zeit für das Nächste“, meint Oberbürgermeister Roland Dantz, der sich als Vertreter des Größeren von zwei Gesellschaftern in der Flugplatz Kamenz GmbH (der andere ist der Landkreis Bautzen) ein solches Urteil erlauben kann. Denn schließlich habe der Kamenzer Flugplatz nunmehr einen Entwicklungsstand erreicht, der gute Gründe zum Feiern biete. Und das, nachdem „Jahre harten Ringens hinter uns liegen.“ Jahre, in denen eine optimale Form der Betriebsführung für den Verkehrslandeplatz Kamenz (so die offizielle Bezeichnung) gesucht werden musste. Dass diese mit der Betreibung durch den Fliegerclub Kamenz e.V. gefunden wurde, darüber ist sich Roland Dantz mit allen Mitstreitern, denen das Wohl des Flugplatzes am Herzen liegt, einig.

Jahre, in denen aber auch der wirtschaftliche „Unterbau“ gesichert werden musste. Denn kein Flugplatz in Deutschland, auch nicht der in Frankfurt/Main, kann sich allein aus den Start- und Landegebühren finanzieren. „Dabei konnten wir mit guten Voraussetzungen punkten: So befindet sich bei uns das Eigentum vollständig in kommunaler Hand. Querelen, von denen man anderenorts immer wieder hört, gibt es bei uns nicht“, wie der Geschäftsführer der Flugplatz Kamenz GmbH, Richard Pötschke, anmerkt. Dennoch ist die Ansiedlung von „flugaffinem“ und anderem Gewerbe, die in Kamenz zweifellos besser gelungen ist als an anderen Flugplätzen, kein Selbstläufer.

An dieser Stelle kommt „Slas“ ins Spiel – der Saxony Light Aviation Systems e.V. Der Verein baut seit mehreren Jahren höchst erfolgreich ein Netzwerk von Firmen und Forschungseinrichtungen auf, die sich mit dem Bau von Leichtflugzeugen beschäftigen (wir berichteten mehrmals). Sitz des Vereins ist Kamenz, und dies gilt auch für den Großteil (wenn auch nicht für alle) der hier zusammengeschlossenen Institutionen. „In diesem Segment hat sich Kamenz zu einem Zentrum in Deutschland entwickelt“, freut sich Netzwerkkoordinator Peter Pfeifer.

Und da all dies viele gute Gründe zum Feiern sind, hat sich der Verein auch den Hut für die „Luftfahrt und Technik Show Lausitz“ aufgesetzt, die am 17. und 18. Juni auf dem Kamenzer Flugplatz stattfindet. An beiden Tagen geht es hier jeweils von 11.00 bis 19.00 Uhr im wahrsten Sinne des Wortes hoch her. Höhepunkt ist die Flugshow, an der 30 Flugzeuge teilnehmen. In ihrem Rahmen kommt unter anderem ein „Hubschrauberballett“ zur Aufführung. „Es ist im Jahre 2017 alles andere als einfach, eine solche Veranstaltung genehmigt zu bekommen. Da muss die Vorbereitung schon frühzeitig beginnen“, wie der Vorsitzende des Slas e.V., Danilo Jahn, betont. Natürlich nutzen die ansässigen Unternehmen die Gelegenheit, auf sich aufmerksam zu machen – auch in Hinblick auf die Nachwuchsgewinnung. Breiten Raum wird aber auch die Fortbewegung am Boden – und hier vor allem mithilfe elektrisch erzeugter Energie – einnehmen. Näheres zum Programm und Servicehinweise gibt es im Internet unter http://www.luftfahrt-technik-lausitz.de/. Und apropos „jedes Jahr feiern“: 2018 wird man es auf jeden Fall tun – denn dann feiert der Flugplatz Kamenz sein 100-jähriges Bestehen.

Von Uwe Menschner

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