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Verkehr rollt in Pirna wieder ein bisschen besser

Nach Regulierung der Ampelphasen Verkehr rollt in Pirna wieder ein bisschen besser

Mit der zweimaligen Nachjustierung der Ampelphasen an der Volkshauskreuzung fließt der Verkehr aus Richtung Sonnenstein etwas besser ab. Am 23. Mai wird sich der Stadtrat mit den aktuellen Verkehrsproblemen befassen.

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Quelle: dpa

Pirna. OB Klaus-Peter Hanke (parteilos) bittet die staugeplagten Autofahrer um Entschuldigung. Es habe allerdings vier Tage gebraucht, um die Ampelschaltungen vor allem an der Volkshauskreuzung für den Verkehrsfluss zu optimieren. So wurde die Grünphase aus Richtung Sonnenstein verlängert und die an der Clara-Zetkin-Straße verkürzt. Der Verkehr fließe nun besser, so das Stadtoberhaupt.

Wie Tiefbauamtsleiterin Kerstin Westermann weiter ausführte, sei eine Ampelregelung eine komplexe Angelegenheit. Zweimal musste die Verkehrsbehörde nachjustieren. Ein Problem bereitete hierbei der eingebaute Sensor. Wenn beispielsweise ein Kraftfahrer auf der Bundesstraße einen anderen, der von der Rosenstraße kam, Vorfahrt gewährte und ihn auf die B 172 einbiegen ließ, reichte die kurze Unterbrechung in der Blechlawine aus, dass der Sensor der Ampelschaltung signalisierte, dass kein Fahrzeug mehr käme und auf Rot sprang, obwohl sich der Verkehr bis Krietzschwitz staute. Dieses Problem hat die Verkehrsbehörde nun behoben.

„Bei allen ernst zu nehmenden Einschränkungen der vergangenen Tage bleibt jedoch festzustellen, dass der alljährliche Verkehr auf der Bundesstraße in der Urlaubssaison nicht allein durch ein paar Einstellungen an den Ampelphasen reguliert werden kann. Seit Jahren fehlt uns die Südumfahrung“, machte OB Hanke noch einmal deutlich.

Mit dem Citymanagement arbeitet die Stadtverwaltung derzeit an einem Flyer, der in Hotels und Gaststätten im Umland verteilt werden soll. Unter dem Motto „Viele Wege führen nach Pirna“ zeigen sie darin Alternativrouten zur Bundesstraße auf, um in die Sandsteinstadt von Bad Schandau aus entweder rechtselbisch über Porschdorf und Lohmen oder linkselbisch über Leupoldishain, Langhennersdorf und Neundorf zu gelangen.

Am 23. Mai um 18 Uhr findet auf Antrag der SPD/Grüne-Fraktion, der Fraktion der Wählervereinigung „Wir für Pirna- Freie Wähler“ und Ina Richter (Linke) eine Sondersitzung des Stadtrates zu den aktuellen Baustellen und den damit verbundenen Verkehrsproblemen statt.

Von Silvio Kuhnert

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