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Trainingszentrum Altenberg: Fertigstellung frühestens 2019

Sport Trainingszentrum Altenberg: Fertigstellung frühestens 2019

In Altenberg soll eine moderne Leistungssportanlage entstehen. Die Kosten belaufen sich auf über 12 Millionen Euro. Nach einer Kostenexplosion im August hofft die Kreisverwaltung, dass der Bau nicht noch teurer wird.

Umweltabteilungsleiterin Birgit Herzog, Projektleiter Mario Weller, Planungsberater Christof Sachse und Architektin Steffi Geilert (v.l.n.r) präsentierten das Bauvorhaben

Quelle: Junes Semmoudi

Altenberg. Für den Bau des Leistungssportzentrums in Altenberg beginnen noch in diesem Jahr die ersten größeren Bauarbeiten. Der Landkreis hofft, dass die Kosten von derzeit 12,2 Millionen Euro nicht noch weiter nach oben korrigiert werden müssen.

Im August hatte der Kreistag für eines der größten Bauprojekte des Landkreises grünes Licht gegeben: Der Bau eines modernen Leistungssportzentrums in Altenberg wurde abgesegnet. Am Standort Schellerhauer Weg soll ab kommendem Jahr ein Trainingskompplex für Rennrodler, Bobpiloten, Skeletonis, Biathleten und Mountainbiker entstehen. Direkt neben der Dreifeldturnhalle und dem Sportgymnasium wird eine unterirdische Schieß- und Laufanlage, eine Anschubstrecke sowie ein weiteres Trainingsgebäudes errichtet. Auch 35 Pkw-Stellplätze und Grünflächen auf den Gebäudedächern sind in das Bauvorhaben inbegriffen.

Inzwischen hat der Landkreis Aufträge an Planungs- sowie Baufirmen vergeben. Am Dienstag informierten Verantwortliche des Landkreises, des Planungsbüros und der Rohbaufirma in der Altenberger Dreifeldturnhalle über die vorgesehenen Maßnahmen. „Noch in diesem Jahr wird die alte Tischlerei auf dem Baugelände abgerissen und dieses erschlossen. Außerdem soll noch 2017 der Baustromanschluss erfolgen“, erklärt Christof Sachse, Berater des Obermeyer Planungsbüros Chemnitz, das für die Konzeption des Neubaus zuständig ist.

So soll das Leistungssportzentrum einmal aussehen

So soll das Leistungssportzentrum einmal aussehen.

Quelle: Landkreis

2018 werden Fernwärme- und Abwasserleitungen verlegt. Anschließend soll die für den Rohbau engagierte Firma Kleber-Heisserer eine neun Meter tiefe Baugrube ausheben, was bei dem Untergrundmaterial eine Herausforderung darstellt. Das harte Gestein Rhyolith soll mit kräftiger Abbruchtechnik abgetragen werden, so Eckart Fraustadt, Geschäftsführer der Baufirma.

Der Rohbau der konzipierten Anschubstrecke ist voraussichtlich im Herbst 2018 fertiggestellt, so dass planmäßig im Winter 2018/19 an der Innenausstattung und der Gebäudehülle gewerkelt wird. Mit dem finalen Bau des Trainingsgebäudes sollen die Arbeiten im dritten Quartal des Jahres 2019 beendet sein, damit die Anlage noch vor dem Winter 2019/2020 für die Sportler zur Verfügung steht. Das Trainingszentrum betreibt dann die Wintersport Altenberg GmbH. Doch bis es dazu kommt, muss erst einmal die Planung beendet werden. Über die Farbgestaltung muss beispielsweise noch gesprochen werden, teilten die Bauplaner mit.

Aufsehen erregte das Projekt durch eine Kostenexplosion im August: Sollte der Bau 2016 noch rund 8,4 Millionen Euro kosten, geht die Kreisverwaltung mittlerweile von einer Gesamtinvestition von über 12,2 Millionen Euro aus. Wegen der guten Auftragslage im Baugewerbe seien die Preise für das Bauvorhaben gestiegen. Der Landkreis unterstützt das Projekt mit 2,7 Millionen Euro, weitere Gelder kommen von Bund und Land. „Es bleibt zu hoffen, dass die Kosten nicht noch einmal nach oben korrigiert werden müssen“, sagt Birgit Herzog vom Landratsamt Pirna, die für die Kreisverwaltung über die aktuellen Bauplanungen informierte.

Von Junes Semmoudi

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