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Schutz vor Bahnlärm – Baubeginn nicht vor 2018

Staatssekretär und Innenminister im Gespräch Schutz vor Bahnlärm – Baubeginn nicht vor 2018

Als wäre er bestellt gewesen, fuhr während der Veranstaltung zum Lärmschutz am Weinböhlaer Bahnhof ein Güterzug vorbei. Thomas de Maizieré, extra angereist um sich die Situation vor Ort anzuschauen, konnte also direkt hören, mit welchem Lärm es die Anwohner tagtäglich zu tun haben. Um Maßnahmen, wie diese Belastung aus der Welt geschafft werden kann, ging es am sonnigen Nachmittag des 19. Mai.

Sachsens Innenminister Thomas de Maizieré und Staatssekretär Enak Ferlemann trafen sich zum Gespräch mit den Anwohnern.

Quelle: Lisa-Marie Leuteritz

Weinböhla.  Als wäre er bestellt gewesen, fuhr während der Veranstaltung zum Lärmschutz am Weinböhlaer Bahnhof ein Güterzug vorbei. Thomas de Maizieré, extra angereist um sich die Situation vor Ort anzuschauen, konnte also direkt hören, mit welchem Lärm es die Anwohner tagtäglich zu tun haben. Um Maßnahmen, wie diese Belastung aus der Welt geschafft werden kann, ging es an dem sonnigen Nachmittag des 19. Mai. Ettliche Anwohner waren der Einladung des Innenministers gefolgt. Enak Ferlemann, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur, erklärte erst einmal, wie der Lärm überhaupt zustande kommt. Es liege am Bremssystem. „Wenn Stahl auf Stahl bremst, werden die Räder unrund und es holpert und klappert“, so Ferlemann. Deshalb wolle man das Problem am Ursprung bekämpfen und die Güterzüge bis 2020 auf sogenannte Kompositbremsen umrüsten. Diese würden den Lärm halbieren. Dennoch sollen auch weitere Lärmschutzmaßnahmen entlang der Strecke realisiert werden, versprach der Staatssekretär. Immerhin stellt der Bund dafür 150 Millionen Euro im Jahr zur Verfügung.

Die bereits gelaufene Machbarkeitsuntersuchung der Deutschen Bahn bestätigte die Notwendigkeit der Schutzmaßnahmen. Am 19. Juni werden sie den Initiativen vorgestellt, anschließend können Bürger noch Einwände einreichen. Im Frühjahr 2018 sollen laut Ferlemann die ersten Baumaßnahmen starten.

Einige Anwohner äußerten Bedenken, dass der Schall an den Schutzwänden abprallt und weiterhin zu laut sei. Die Mitarbeiter der Deutschen Bahn konnten diesen Zweifel ausräumen. Die Reflexionen an den Wänden seien sehr gering und deshalb für das menschliche Ohr nicht hörbar.

Von Lisa-Marie Leuteritz

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