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Radwegbau zwischen Bautzen und Dresden schreitet voran

Goldbach – Fischbach in Planung Radwegbau zwischen Bautzen und Dresden schreitet voran

Der Freistaat Sachsen plant, entlang der Staatsstraße 111 (ehemals Bundesstraße 6) zwischen Goldbach und dem Kreisverkehr Fischbach einen Radweg zu errichten. Damit will er seinem Ziel näher kommen, die verkehrsreiche Verbindung zwischen Bautzen und Dresden auch für Pedalritter komfortabel auszustatten.

Derzeit drehen sich die Bagger an der S 111 bei Neubloaschütz unweit von Göda.

Quelle: Uwe Menschner

Bautzen/Dresden. Der Freistaat Sachsen plant, entlang der Staatsstraße 111 (ehemals Bundesstraße 6) zwischen Goldbach und dem Kreisverkehr Fischbach einen Radweg zu errichten. Damit will er seinem Ziel näher kommen, die verkehrsreiche Verbindung zwischen Bautzen und Dresden auch für Pedalritter komfortabel auszustatten.

Zwischen Dreistern und Göda rotieren bereits die Bagger, zwischen Göda und Rothnausslitz wird dies demnächst ebenfalls der Fall sein: Das Landesamt für Straßen und Verkehr (Lasuv) hat sich zum Ziel gesetzt, die gesamte Staatsstraße 111 zwischen Bautzen und Dresden mit einem Radweg zu versehen. Auf einzelnen Abschnitten – so zwischen Bautzen und Dreistern sowie zwischen Wölkau und Goldbach (einschließlich Bischofswerda) – ist dies bereits realisiert. Andere Abschnitte befinden sich gegenwärtig im Bau, und für die noch fehlende Teilstrecke zwischen Goldbach und dem Kreisverkehr Fischbach laufen die Planungen.

Was genau soll gebaut werden?

Das Lasuv plant einen Straßen begleitenden Geh-/Radweg zwischen dem Knotenpunkt S159 (Kreisverkehr Fischbach) und dem Knotenpunkt S 56 (Ortslage Goldbach). Das Vorhaben ist in zwei Abschnitte unterteilt, die von Fischbach bis zum Abzweig Bühlau und von Goldbach bis zum Abzweig Frankenthal reichen. Die Ortslage Großharthau ist nicht Bestandteil; hier soll die Führung des Radverkehrs auf markierten Schutzstreifen im Fahrbahnbereich erfolgen. Die Gesamtlänge beider Abschnitte beträgt circa sieben Kilometer.

Wie soll der Radweg im Einzelnen aussehen?

Der Radweg beginnt auf der Südseite des Kreisverkehrs Fischbach und führt südlich der vorhandenen Baumreihe an der Staatsstraße entlang. Im weiteren Verlauf rückt der Weg näher an die Straße heran. Vor dem Abzweig Bühlau (Kapellenberg) plant das Lasuv eine Kuppenabsenkung mit Verschwenkung der Fahrbahn nach Norden, so dass ein Teil des bisherigen Fahrbahnquerschnitts für den künftigen Radweg genutzt werden kann. In der Ortslage Großharthau läuft der Radweg auf den vorhandenen Schutzstreifen aus.

Der 2. Abschnitt beginnt an der östlichen Zufahrt zum Kindergarten Großharthau. Das Ortseingangsschild wird so versetzt, dass in dem Bereich dann Tempo 50 gilt. Eine Mittelinsel soll ebenfalls zur Verlangsamung des Verkehrs beitragen. Der Radweg führt zunächst an der Straße entlang und entfernt sich dann in der Ortslage Goldbach vor ihr, um oberhalb der Böschungen zu verlaufen und später wieder an die S 111 heranzurücken. Die Ampelanlage am Knoten S 56 wird durch ein Radfahrermodul ergänzt.

Wie wird die Notwendigkeit begründet?

Bei einer Zählung im Jahre 2010 ergab sich eine Verkehrsbelastung der (damaligen) B6 mit etwa 7000 Fahrzeugen am Tag, die sich laut Prognose bis 2025 auf 10 000 erhöhen wird. Der Schwerverkehr wird davon einen Anteil von circa sieben Prozent ausmachen. Diese Zahlen rechtfertigen laut den entsprechenden Normen die Anlage eines straßenbegleitenden Radwegs. Die Planer sehen eine Vernetzung des ostsächsischen Radverkehrs mit dem der Landeshauptstadt Dresden, der Dresdner Heide und des Elbtals mit der Sächsischen Schweiz.

Welche Behinderungen wird es durch den Bau geben?

Die Kuppenabsenkung im Bereich Kapellenberg wird laut Landesamt für Straßen und Verkehr eine Vollsperrung erfordern; für den Bau von Durchlässen und Querungshilfen sind halbseitige Sperrungen mit Ampelregelung notwendig. Das Lasuv rechnet für den Abschnitt 1 mit acht, für den Abschnitt 2 mit vier Monaten Bauzeit. Der konkrete Baubeginn steht noch nicht fest, er hängt vom Fortgang des Planverfahrens ab.

Von Uwe Menschner

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