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Radebeuls ramponierte Straßen: Flicken reicht oft nicht

Straßenschäden Radebeuls ramponierte Straßen: Flicken reicht oft nicht

Der vergangene Winter hat die Straßen der Stadt härter getroffen als angenommen. Bisher wurden bereits einzelne Reparaturen, wie das Füllen von Schlaglöchern erledigt, doch nicht an allen Stellen reicht das aus.

Der vergangene Winter hat die Straßen der Stadt härter getroffen als angenommen

Quelle: dpa

Radebeul. Der vergangene Winter hat die Straßen der Stadt härter getroffen als angenommen. Bisher wurden bereits einzelne Reparaturen, wie das Füllen von Schlaglöchern erledigt, doch nicht an allen Stellen reicht das aus.

Das Sachgebiet Straßenbau hat die Abschnitte geprüft und festgelegt, welche Bereiche flächig instandgesetzt werden können. Auch die Medien, also Schmutzwasser, Trinkwasser und öffentliche Beleuchtung, wurden in Kenntnis gesetzt und werden gegebenenfalls gleichzeitig Reparaturen durchführen.Gleichzeitig werde man auch Gehwege erneuern und Fußgängerüberwege an moderne Standards anpassen, so beispielsweise auf der Hermann-Ilgen-Straße, erläutert Oberbürgermeister Bert Wendsche.

Oberste Priorität haben fünf Abschnitte an der Meißner Straße. Das betrifft die Einmündungen Schildenstraße, Eduard-Bilz-Straße und Zinzendorfstraße, sowie die Gerhard-Hauptmann-Straße und die Bahnhofsstraße. An diesen Stellen gibt es großflächige Schäden und Netzrisse. Außerdem sind bereits reparierte Stellen wieder aufgebrochen. In Teilen wird der Asphalt erneuert, im Bereich der Gehwege gebe es laut Straßenbauamt keinen akuten Handlungsbedarf. Auch Medien müssen an diesen Stellen nicht erneuert werden. Die Kosten für den Bereich Meißner Straße betragen rund 45 000 Euro. Während der Bauarbeiten kann es zu Behinderungen im Straßenbahnverkehr kommen.

An nächster Stelle steht die Boxdorfer Straße in Wahnsdorf. Hier gibt es auf einer Gesamtfläche von 1 400 Quadratmetern Netzrisse, reparierte Schlaglöcher und Ausmagerungen. Die Baumaßnahmen werden hier ebenfalls etwa 45 000 Euro kosten.

Auf der Hermann-Ilgen-Straße vom Gradsteg bis zur Harmoniestraße, beziehungsweise bis zur Bahnhofsstraße gibt es die gleichen Probleme wie auf der Boxdorfer Straße. Eine sogenannte Dünnschichtsanierung wird vom Sachgebiet Straßenbau bis zur Harmoniestraße vorgeschlagen und auch die Gehwege müssen erneuert werden. Gleichzeitig werden Trinkwasser- und Abwasserleitungen geprüft. Die Maßnahmen werden rund 110 000 Euro kosten. Auch im Bereich Meiereiweg gibt es Handlungsbedarf. Allerdings erst 2018. Hier muss zunächst der Baugrund geprüft werden und auch die Gehwege sollen erneuert werden. Die öffentliche Beleuchtung werde dann im selben Atemzug überarbeitet. Die Kosten dafür werden voraussichtlich 120 000 Euro betragen. Ohne Meiereiweg ergeben sich Mehrkosten in Höhe von 200 000 Euro. Das Geld wird umgelagert, da die Stadt mehr Geld für Zinsen eingeplant habe, welche doch nicht so hoch ausfallen, wie angenommen. Außerdem sind Landesmittel vom Freistaat angekündigt. Die Stadt wird in den nächsten Tagen erfahren, wie viel Fördermittel bereitgestellt werden.

Von Lisa-Marie Leuteritz

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