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Preisgekrönter Cellist besucht die Uhrmacher

Glashütte Preisgekrönter Cellist besucht die Uhrmacher

Der diesjährige Preisträger des Glashütte Original MusikFestspielPreises, Steven Isserlis, ließ es sich nicht nehmen, den Ort zu besuchen, wo die Trophäe entstanden ist. So schaute der renommierte Cellist am Tag nach seinem ausverkauften Konzert während der 40. Dresdner Musikfestspiele in der Uhrenstadt vorbei. Seine Trophäe hatte er dabei.

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Cellist Steven Isserlis (M.) hält über seinem Instrument die Trophäe in der Hand, die ihm Thomas Meier (l.) und Jan Vogler am Vorabend überreicht haben.

Quelle: Oliver Killig

Glashütte. Der diesjährige Preisträger des Glashütte Original MusikFestspielPreises, Steven Isserlis, ließ es sich nicht nehmen, den Ort zu besuchen, wo die Trophäe entstanden ist. So schaute der renommierte Cellist am Tag nach seinem ausverkauften Konzert während der 40. Dresdner Musikfestspiele in der Uhrenstadt vorbei. Seine Trophäe hatte er dabei. „Die Auszeichnung wurde wie in den vergangenen Jahren von zwei Lehrlingen der manufaktureigenen Uhrmacherschule ’Alfred Helwig’ gefertigt“, berichtete Michael Hammer, Sprecher von Glashütte Original. Die Gestalt der Trophäe verbinde traditionelles Uhrmacherhandwerk mit modernen Materialien. „Das fliegend gelagerte Tourbillon mit seiner filigranen Schraubenunruh symbolisiert die Virtuosität der Uhrmacher. Es gilt als Zeichen höchster Uhrmacherkunst und wurde um 1920 vom Uhrmachermeister Alfred Helwig in Glashütte entwickelt“, informierte Hammer über die Symbolik der Trophäe.

Zum 14. Mal hat die Manufaktur den mit 25000 Euro dotierten Preis gestiftet. Virtuosität, Perfektion und Präzession seien Eigenschaften, die einen Uhrmacher mit einem Interpreten klassicher Musik verbinden, führte Hammer weiter aus. Die Auszeichnung hatte am Vorabend Thomas Meier, Geschäftsführer von Glashütte Original, im Dresdener Kulturpalast überreicht. Die Uhrenmanufaktur ehrt damit die außergewöhnlich kreative Musikerziehung von Isserlis.

Der 1958 in London geborene Cellist komponiert Stücke für Kinder, musiziert regelmäßig exklusiv mit kleinen Musikfreunden und unterrichtet diverse Meisterklassen. „Als traditionsreiche Manufaktur wissen wir aus eigener Erfahrung, wie wichtig es ist, wertvolles Wissen an klug ausgewählte Talente weiterzugeben. Dafür braucht es Sensibilität, exzellente künstlerische Fähigkeiten und einen authentischen, originellen Umgang mit den jungen Menschen“, sagte Manufakturchef Meier.

Von DNN

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