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Planung für „Forststeig Elbsandstein“ steht vor dem Abschluss

Trekkingpfad zu den Steinen Planung für „Forststeig Elbsandstein“ steht vor dem Abschluss

Das Projekt einer Trekkingroute durch die Sächsischen Schweiz nimmt immer mehr konkrete Formen an. „Im April 2018 ist die Eröffnung geplant“, kündigte Uwe Borrmeister, Leiter des Forstbezirks Neustadt an. Vor fünf Jahren war die Idee zu der rund 100 Kilometer langen Wanderroute durch den linkselbischen Teil des Elbsandsteingebirges entstanden.

Uwe Borrmeister zeigt auf eine große Landkarte. Rot markiert ist darauf der Verlauf des grenzüberschreitenden Trekkingspfads durch den linkselbischen Teil des Elbsandsteingebirges , der in Schöna beginnt in Bad Schandau endet.

Quelle: Silvio Kuhnert

Bad Schandau. Das Projekt einer Trekkingroute durch die Sächsischen Schweiz nimmt immer mehr konkrete Formen an. Am Mittwoch unterzeichneten der Forstbezirk Neustadt und die Nationalparkverwaltung Sächsische Schweiz mit ihren tschechischen Partnern, das Forstamt in Decin sowie die übergeordnete Landschaftschutzbehörde, in Bad Schandau eine Absichtserklärung, neudeutsch Letter of Intend, zum „Forststeig Elbsandstein“. „Im April 2018 ist die Eröffnung geplant“, kündigte Uwe Borrmeister, Leiter des Forstbezirks Neustadt an. Vor fünf Jahren war die Idee zu der rund 100 Kilometer langen Wanderroute durch den linkselbischen Teil des Elbsandsteingebirges entstanden.

Auf einer Projektkonferenz im Nationalparkzentrum präsentierte Borrmeister die Feinplanung für die Strecke. Sie nimmt am Bahnhof Schöna ihren Anfang und führt erst einmal den Elbhang hinauf und an den Wänden des Elbtals entlang zur tschechischen Grenze. Dort führt die Strecke ein weites Stück an der Grenzlinie entlang, von wo aus es Abstecher zum Großen Zschirnstein auf sächsischem Gebiet und zum Schneeberg und den Tyssaer Wände im Nachbarland gibt. Über das Bieletal, Grenzplatte, Rotstein, Katzstein, Spitzstein, Lampertstein, Labyrinth, Nikolsdorfer Wände, Quirl und Gohrisch führt der Weg nach Bad Schandau, wo die Tour endet.

Trekking bedeutet übersetzt „anstrengender Marsch“. Deshalb erwartet die Besucher in einem Jahr kein gut ausgebauter Wanderweg, sondern sie sind mehrere Tage auf einem siedlungsfernen Pfad unterwegs. „Sie müssen über Steine steigen“, so Borrmeister, daher auch der Name „Forststeig“, weil es zudem hauptsächlich durch den Wald geht. Dabei folgen die Wanderer der Spur der Steine, den linkselbischen Felsformationen mit ihren zahlreichen Aussichtpunkten. Übernachten können sie in den bereits vorhandenen drei Trekkinghütten und den beiden Biwakplätzen. Im Laufe dieses Jahres kommen weitere Hütten sowie ein Platz mit Zeltmöglichkeit hinzu.

In den kommenden Wochen soll die Feinplanung der Strecke abgeschlossen sein. Danach wird der Pfad angelegt, auf Teilstrecken freigeschnitten und freigeräumt sowie markiert.

www.forststeig.de

Von Silvio Kuhnert

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