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Pirnaer Kunstmarkt erweitert sein Angebot

Interview mit der Pirnaer Künstlerin Heike Küchler Pirnaer Kunstmarkt erweitert sein Angebot

Zum dritten Mal öffnet der Kunstmarkt zum Canalettomarkt seine Pforten. Die Künstlerin Heike Küchler berichtet im DNN-Interview, was den Markt besonders macht.

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Heike Küchler, Beate von Appen, Iris Pelka, Katerina Schiekel und Weihnachtskind Kathy June zeigen in der Galeriewerkstatt "Ansichtssache" eine kleine Auswahl der Arbeiten, die sie auf dem dritten Kunstmarkt anbieten wollen.

Quelle: Silvio Kuhnert

Pirna. DNN: Der dritte Pirnaer Kunstmarkt steht vor der Tür. Frau Küchler, Sie sind von Anfang an dabei. Was macht das Flair des Marktes aus?

Heike Küchler: Am kommenden Wochenende werden 35 Künstler mit ihren Arbeiten im Pirnaer Rathaus vor Ort sein. Wir kommen miteinander ins Gespräch und lernen das Werk des anderen kennen. Besonders freuen wir uns aber auf die Gespräche mit dem kunstinteressierten Publikum. Gern stehen wir für Fragen bereit, erläutern unsere Gedanken zu unseren Arbeiten und erklären Hintergründe zur Herstellung. Dieser unmittelbare Kontakt mit den Besuchern macht die Authentizität und Attraktivität dieses Marktes aus. Wir sind sehr froh, dass es ihn in Pirna gibt.

Es ist ein Kunstmarkt im Advent. Werden Engel und Weihnachtsfiguren die Arbeiten prägen?

Weihnachtliches ist eher weniger auf dem Kunstmarkt zu finden. Die Künstler präsentieren Arbeiten, die sie über das gesamte Jahr hinweg geschaffen haben. Es ist die gesamte Bandbreite bildender Kunst vertreten. Sie reicht von Grafiken und Radierungen über Öl- und Aquarellmalerei bis hin zu Plastiken, Skulpturen, Fotografien und Collagen. In diesem Jahr sind erstmals auch handwerkliche Künste mit vertreten wie Textil, Keramik und Schmuckdesign. Bei den Motiven gibt es kein vorgegebenes Thema. Man wird von Landschaft, Porträt bis hin zur Abstraktion Werke finden.

Mit der Textildesignerin Katerina Schiekel, der Schmuckdesignerin Beate von Appen, sowie der Keramikerin Iris Pelka bilden Sie die Galeriewerkstatt "Ansichtssache". Wie kam es zur Zusammenarbeit?

2011 eröffnete ich die Galeriewerkstatt am Kirchplatz mit Ausstellungen und Kursen in Grafik und Malerei. Nach dem Hochwasser überlegte ich, wie kann ich die Angebote besser präsentieren, zumal ich noch einer anderen hauptberuflichen Tätigkeit nachgehe. Also fragte ich andere Kunstschaffende und so fanden wir uns - vier Frauen aus vier verschiedenen Gewerken - zusammen. In unserer Galeriewerkstatt veranstalten wir verschiedene handwerkliche Kurse und organisieren Ausstellungen - vom Aquarellieren über das Herstellen von Schmuck bis hin zum Nähen. Gastdozenten und Gastdozentinnen bieten bei uns weitere Kurse an.

Warum präsentieren Sie sich auf dem Pirnaer Kunstmarkt?

In das neue Konzept des Kunstmarktes mit der Erweiterung um Keramik, Textil und Schmuck passen wir einfach super hinein, weil wir diese Kunsthandwerke bieten. Die neuen Angebote werden den Kunstmarkt bereichern.

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