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Pirna ist eine riesige Staufalle

Sonnenstein Pirna ist eine riesige Staufalle

Die Frustrationsgrenze bei vielen Autofahrern ist aufgrund der vielen Baustellen in Pirnas Innenstadt längst überschritten. Der tägliche Stau auf der B 172 vom Sonnenstein in Richtung Innenstadt hat sich verschärft, vor allem seit die Stadtverwaltung die Einbahnstraßenregelung auf der Külz-Straße gedreht hat.

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Die Kanalsanierung auf der Maxim-Gorki-Straße ist eine der zahlreichen Baustellen in Pirnas Innenstadt, die Kraftfahrer derzeit plagen.

Quelle: Daniel Förster

Pirna. Die Frustrationsgrenze bei vielen Autofahrern ist aufgrund der vielen Baustellen in Pirnas Innenstadt längst überschritten. Der tägliche Stau auf der B 172 vom Sonnenstein in Richtung Innenstadt hat sich verschärft, vor allem seit die Stadtverwaltung wegen der Bauarbeiten auf der Breiten Straße die Einbahnstraßenregelung auf der Külz-Straße am vergangenen Freitag gedreht und damit den einzigen noch vorhandenen Schleichweg ins Zentrum gekappt hat.

In den sozialen Netzwerken machen sich viele Pendler Luft. „Heute Pirna: B 172 nur 45 Minuten vom Sonnenstein ins Stadtzentrum. Klasse Zeit für drei Kilometer“, meinte am Dienstag der Betreiber der Facebook-Seite „Polizeikontrollen Sächsische Schweiz/Osterzgebirge“ ironisch. „Nur 45 Minuten? Habe gestern eine Stunde gestanden“, kommentierte Petra Mühle den Forenbeitrag. Tom Woldrich benötigte gar 40 Minuten, um allein vom Krankenhaus an der Struppener Straße bis zur Bundesstraße mit dem Auto zu gelangen. Andere Facebook-Nutzer berichteten von über Anderthalbstunden, die sie in der Blechkolonne standen.

Ein Ende des Staus ist derzeit nicht in Sicht. Die Stadt lässt gemeinsam mit den Stadtwerken Pirna (SWP) auf der Breiten Straße und der Maxim-Gorki-Straße die Hochwasserschäden aus 2013 beseitigen. Aufgrund der Bauarbeiten sind beide Nord-Süd-Achsen Einbahnstraßen. Zudem schließen die SWP den Ortsteil Krietzschwitz an die zentrale Kanalisation an. Damit ist die Ausweichroute über Neundorf und das Gottleubatal gekappt. Diese Eingriffe in das sensible Verkehrsnetz der Stadt haben weitreichende Folgen für den Verkehrsfluss auf der Bundesstraße. Die Bauarbeiten reichen bis in die Herbstmonate hinein. Damit ist eine weitere Verschärfung des Staus, vor allem an der Volkshauskreuzung aus Richtung Elbsandsteingebirge zu befürchten, wenn die Urlaubssaison beginnt.

Im Pirnaer Rathaus wird man sich dieses Problems nach zahlreichen Hinweisen aus der Bevölkerung bewusst. So wurde bereits am Dienstag an der Volksauskreuzung die Ampelphase zugunsten der B 172 optimiert. „Die Grünphase wurde verlängert“, informierte Stadtsprecher Thomas Gockel. Bei einer Gesprächsrunde am Donnerstag will die Stadtspitze mit der Verkehrsbehörde und den Stadtwerken ausloten, ob die Külz-Straße eher als geplant wieder aus Richtung Sonnenstein befahren und weitere Bauabläufe zugunsten der Verkehrssituation gestrafft werden können. „Ebenso finden derzeit Abstimmungen mit dem Landkreis zur großräumigen Ausschilderung für den überregionalen Durchfahrtsverkehr statt“, teilte Gockel mit. So soll der Verkehr in die und aus der Sächsische Schweiz stärker über die rechtselbischen Routen S 165 und S 163 gelotst werden.

Von Silvio Kuhnert

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