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Mit der Grafiksammlung des Gebirgsvereins kommt ein Bilderschatz zutage

Neues Buch aus dem Stadtmuseum Pirnas Mit der Grafiksammlung des Gebirgsvereins kommt ein Bilderschatz zutage

Das Stadtmuseum Pirna widmet den 15. Band seiner Schriftenreihe der Grafiksammlung des Gebirgsvereins für die Sächsische Schweiz. Es ist ein wahrer Bilderschatz, der bislang im Museumsdepot verborgen lag.

Die beiden Autoren, Anke Fröhlich-Schauseil und René Misterek, haben intensiv zur Grafiksammlung des Gebirgsvereins für die Sächsische Schweiz recherchiert. Die Ergebnisse präsentieren sie in dem Buch „Die Sächsische Schweiz in der Bildenden Kunst“.

Quelle: Silvio Kuhnert

Pirna. Mit dem Buch „Die Sächsische Schweiz in der Bildenden Kunst“ setzt das Stadtmuseum Pirna seine Schriftenreihe fort. Es ist der 15 Band der Pirnaer Museumshefte. Bei einer 278 Seiten starken Publikation kann von einem Heft nicht mehr die Rede sein. Und nicht nur vom Umfang her ist das Werk der beiden Autoren Anke Fröhlich-Schauseil und René Misterek stark, sondern auch inhaltlich. Beide widmen sich umfangreich der Grafiksammlung des Gebirgsvereins.

Von einer „Wiederentdeckung“ sprach Stadtmuseumsleiter René Misterek bei der Buchpräsentation am Mittwochabend. Denn seit 1945, als der 1877 gegründete Gebirgsverein seine Tätigkeit aufgeben musste, waren die Zeichnungen, Radierungen, Holzschnitte, Kupfer-, Stahl- und Holzstiche sowie Lithographien im Depot des Stadtmuseums mehr oder minder versteckt. Gehoben hat den Schatz von rund 2000 Blättern die Dresdner Kunsthistorikerin Fröhlich-Schauseil. Zu der vorwiegend im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts von Mitgliedern des Gebirgsvereins zusammengetragenen Sammlung gehören Arbeiten von Matthäus Merian, Johann Alexander Thiele, Canaletto, Adrian Zingg, Ludwig Richter und Gustav Täubert. Damit wird der Bogen über 250 Jahre sächsischer Kunstgeschichte gespannt und sie zeigt die gesamten Breite der sächsischen Landschaftsmalerschule. Die Grafiken eint die Darstellung der Felsenwelt.

Das reichbebilderte Buch ist zweigeteilt. Der erste Teil besteht aus Aufsätzen, in denen beispielsweise Misterek über die Geschichte des Gebirgsvereins sowie die Dresdner Kunstverlagsszene berichtet. Im zweiten Teil geht Fröhlich-Schauseil auf viele der Werke einzeln ein. Es ist ein Katalog zur aktuellen Sonderausstellung im Stadtmuseum, wo zahlreiche Grafiken der Sammlung bis 17. September zu sehen sind. Für 34,95 Euro ist das Buch auch dort erhältlich.

Von Silvio Kuhnert

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