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Meißner Einzelhändler präsentieren sich auf meissen.online

Verkaufsförderung im Netz Meißner Einzelhändler präsentieren sich auf meissen.online

Das Pelzhaus Hempel ist dabei, das Gasthaus zur Altstadt ebenso, auch das Autohaus Bruno Widmann und die Porzellanrestaurierung Roscher – 16 Meißner Geschäfte sind seit Freitag auf der neuen Internetseite „meissen.online“ zu finden. Das ist eine gemeinsame Plattform für Meißner Händler.

Mathias Arzberger präsentiert unter anderem einem neugierigen OB Olaf Raschke (parteilos) das neue Internetportal für Meißner Händler.

Quelle: Uwe Hofmann

Meissen.  Das Pelzhaus Hempel ist dabei, das Gasthaus zur Altstadt ebenso, auch das Autohaus Bruno Widmann und die Porzellanrestaurierung Roscher – 16 Meißner Geschäfte sind seit Freitag auf der neuen Internetseite „meissen.online“ zu finden. Das ist eine gemeinsame Plattform für Meißner Händler, auf der sie sich präsentieren und auch ihr Sortiment zum Online-Kauf anbieten können. „Wir haben lange überlegt, wie wird den Handel in der Stadt stärken können“, sagt Oberbürgermeister Olaf Raschke (parteilos) zum Angebot, das allerdings nicht von der Stadt, sondern dem Meißner Web-Büro „pdir digital agentur“ betrieben wird. Da besonders in der Altstadt viele Geschäfte inhabergeführt sind, wolle man den Einzelkämpfern die Abwicklung von Online-Verkäufen erleichtern.

Die Idee dazu hatte Mathias Arzberger, dem die „pdir digital agentur“ gehört. Es hatten sich zwar auch andere Agenturen mit ähnlichen Konzepten vorgestellt, keiner hatte aber etwas derart auf Meißen zugeschnittenes parat, sagt Wirtschaftsförderer Martin Schuster. „Er ist von hier, ist immer ansprechbar und kann sich bei Problemen auch nicht verstecken“, benennt Schuster die Vorteile der Eigenentwicklung aus Meißner Hand. Gemeinsam wolle man das Portal weiter entwickeln.

Damit ist zunächst die Beteiligungsquote unter den Händlern gemeint. In den nächsten Tagen werden um die 15 weitere Händler hinzukommen, sagt Arzberger. „Viele haben erst einmal abwarten wollen, ob das Händlerportal auch wirklich etwas wird“, sagt er. Ursprünglich hatte man beabsichtigt, mit wenigstens 40 Händlern zu starten. Richtig profitabel werde das Portal erst ab 80 Teilnehmern, die jeweils 20 Euro im Monat zahlen müssen. Bei 300 bis 400 Geschäften in der Stadt, wie Schuster schätzt, wäre eine solche Beteiligung keine Hexerei. Zumal „wir ja nicht nur Einzelhändler aufnehmen, das erste Restaurant ist ja auch schon dabei“, wie Arzberger sagt.

Je mehr Händler mitmachen, desto interessanter wird es auch für die potentiellen Käufer. Die bekämen im Internet einen Querschnitt durch den Meißner Einzelhandel präsentiert, was die Sache auch für Touristen interessant macht, die ihren Aufenthalt planen wollen.

An diesem Punkt setzt eine Initiative der Stadt ein, die sich bisher eher durch die moralische Unterstützung von Arzbergers Initiative ausgezeichnet hat. Man wolle das Portal um touristische Informationen ergänzen, dazu einen Veranstaltungskalender implementieren sagt Wirtschaftsförderer Schröder. Außerdem ist das Portal Meißens Wettbewerbsbeitrag zur City-Offensive „Ab in die Mitte“, bei der 2016 auch ein Sonderpreis für den digitalen Wandel ausgelobt ist. Sollte man einen Preis bekommen, würde die bis zu 30 000 Euro Preisgeld „zu 100 Prozent“ ins Projekt fließen, sagt Schuster.

Das käme gelegen, plant Arzberger abhängig von den Wünschen der Händler und den Möglichkeiten einen weiteren Ausbau. So kann man derzeit per Vorkasse und Paypal zahlen, künftig soll sich auch die Abholung im Geschäft per Knopfdruck vereinbaren lassen. „Nur etwa 20 Prozent kaufen online, der Rest informiert sich über ein solches Portal“, weiß Arzberger. Außerdem soll möglicherweise noch in diesem Herbst eine Abendlieferung in der Meißner Region für bis 16 Uhr gekaufte Artikel vereinbar sein. An einer App für Smartphones wird ebenso gearbeitet.

meissen.online

Von Uwe Hofmann

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