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Meißen investiert in fast fünf Millionen in Kita-Plätze

Kita-Neubau Meißen investiert in fast fünf Millionen in Kita-Plätze

Die Porzellanstadt Meißen baut auf dem Kalkbergareal eine neue Kindertagesstätte mit 60 Plätzen. Der rund 1,5 Millionen Euro teure Bau ist bereits die dritte neue Kita seit 2013. „Wir wollen dafür sorgen, dass Meißen auch in Zukunft eine familienfreundliche Stadt bleibt“, kommentiert das Oberbürgermeister Olaf Raschke (parteilos).

Planerin Angelika von Olberg (l.), OB Olaf Raschke und der Landkreis-Beigeordnete Janet Putz beim Spatenstich für die neue Kita.

Quelle: Stadt Meißen

Meissen. Die Porzellanstadt Meißen baut auf dem Kalkbergareal eine neue Kindertagesstätte mit 60 Plätzen. Der rund 1,5 Millionen Euro teure Bau ist bereits die dritte neue Kita seit 2013. „Wir wollen dafür sorgen, dass Meißen auch in Zukunft eine familienfreundliche Stadt bleibt“, kommentiert das Oberbürgermeister Olaf Raschke (parteilos). Dazu brauche es verlässliche und nachhaltige Betreuungsangebote, die Familie und Beruf besser vereinbar machten.

Die Stadt führt den steigenden Bedarf an Betreuungsplätzen auf höhere Geburtenzahlen zurück. 284 Kinder wurden 2016 in Meißen geboren, 23 mehr als noch im Jahr davor. Außerdem erstreckt sich der Dresdner Speckgürtel inzwischen bis auf das Gebiet der Porzellanstadt. Dort konnten – wie Am Kalkberg – einige neue Siedlungsgebiete ausgewiesen werden, die laut Stadtverwaltung vor allem bei jungen Familien aus der Landeshauptstadt beliebt sind. Die suchen für ihre Kinder nun einen Betreuungsplatz.

Seit 2013 sind deswegen mit dem Bau der Kita Knirpsenland, dem Bau der Kita an der Alten Ziegelei und dem Ausbau des neuen Hortgebäudes an der Johannesschule insgesamt 84 Krippenplätze, 129 Kindergartenplätze und 50 Hortplätze neu entstanden. Inklusive Fördermittel von Land und Landkreis hat das Meißen rund 4,74 Millionen Euro gekostet. Und das Ende der Fahnenstange scheint noch nicht erreicht. So ist derzeit noch die Einrichtung eines Betriebskindergartens an den Elblandkliniken im Gespräch. Und auch die Stadt selbst denkt über einen weiteren Kita-Neubau nach, wie Stadtsprecherin Katharina Reso informiert. Außerdem ist auch der für den Neubau Am Kalkberg schon eine Erweiterungsoption vorgesehen. Perspektivisch könnten in einem Anbau noch einem 28 Krippenplätze hinzukommen.

Aber zunächst wird der neue, eingeschossige Kindergarten im Herbst 2018 mit vier Gruppenräumen für jeweils 15 Kinder eröffnen. Aus diesen Zimmern gelangt man an drei Seiten des Hauses direkt in den grünen Außenbereich. Auf befestigten Terrassen können die Kinder bei schönem Wetter spielen und kleine Mahlzeiten einnehmen. Die bodentiefen Fensterfronten sorgen zudem für viel Licht im Inneren. Sollen Sonne und Hitze einmal draußen bleiben, können Terrassenmarkisen heruntergelassen werden. Nebenräume, die auch ohne Tageslicht auskommen, sind in der Mitte des kompakten Baus angeordnet.

Von Uwe Hofmann

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