Volltextsuche über das Angebot:

15 ° / 6 ° Regenschauer

Navigation:
Google+
Mehr als eine Million Klicks für Radebeuler

Erfolgreicher Imagefilm Mehr als eine Million Klicks für Radebeuler

„Wow!“ ertönt es vom jüngsten Gast am Abend der Filmpräsentation in den Räumen der Produktionsfirma Centrefilms, als der Imagefilm „Being Here – A Winter Story“ zu Ende ist. Seit November ist der kurze aber imposante Imagefilm für die Kampagne „So geht Sächsisch“ online zu sehen und die Zahlen sprechen für sich.

Eric Schmidt, Tino Paul, Martin Förster, Arvid Müller und René Plaul (v.l.) freuen sich über den Erfolg ihres winterlichen Imagefilms

Quelle: Centrefilms

Radebeul. „Wow!“ ertönt es vom jüngsten Gast am Abend der Filmpräsentation in den Räumen der Produktionsfirma Centrefilms, als der Imagefilm „Being Here – A Winter Story“ zu Ende ist. Seit November ist der kurze aber imposante Imagefilm für die Kampagne „So geht Sächsisch“ online zu sehen und die Zahlen sprechen für sich. „Wir haben über 1,3 Millionen Klicks, 15 000 Likes und mehr als 5 000 Mal wurde das Video geteilt“, erzählt Fotograf und Filmemacher Martin Förster stolz.

Zur jungen Radebeuler Produktionsfirma Centrefilms gehören Martin Förster, Eric Schmidt, Tino Paul, René Plaul und Arvid Müller. Unterstützung bekommen die fünf bei ihren Projekten von verschiedenen Freiberuflern. Ansonsten gibt es keine konkrete Aufgabenverteilung – jeder macht das, was er am besten kann.

Die Idee, einen Film über Winter in Sachsen zu machen, speziell über den Sport in dieser Jahreszeit, kam von den Jungs selbst. Die Vertreter von „So geht Sächsisch“ ermöglichten und unterstützten die Produktion maßgeblich. Doch recht schnell zeigte sich die erste Schwierigkeit – Schnee in Sachsen. Es gibt kaum etwas Unzuverlässigeres als Schneefall in unseren Breiten. Das bedeutete für das Filmteam und die Protagonisten ständige Einsatzbereitschaft. An insgesamt sieben winterlichen Tagen wurden die Sequenzen gefilmt. Und diese waren nicht ganz ungefährlich.

„Ich erinnere mich an den Moment, als ich rückwärts auf einem Schneemobil saß. Wir fuhren mit 80 km/h einen Berg hinab und ich sollte dabei die Kamera ruhig halten. Man wusste nicht, was kommt, das war schon sehr aufregend“, erinnert sich Förster. Doch für die Aufnahmen hat sich der Mut gelohnt. Es gab auch eine Menge schöne Momente. „Wenn du bei Sonnenschein oben auf dem Berg stehst, alles ist verschneit und du stellst fest, dass das deine Arbeit ist und es dir so viel Spaß macht, ist das ist die absolute Erfüllung“, freut sich Eric Schmidt über seinen Schritt in die Selbstständigkeit. Er beendete seine Ausbildung zum Erzieher und stieg anschließend im August 2016 ganz in das Unternehmen Centrefilms ein. Die Firma gibt es seit Juli 2014, doch erst seit August 2016 mit eigenem Büro. Wobei Büro bei fast 800 Quadratmetern kaum das richtige Wort ist. Die großen Räume sollen künftig an weitere Kreative vermietet werden. Ein Tonstudio und ein Fotolabor sind bereits eingezogen. „Wir wollen am Ende eine große kreative Cloud im Haus haben. Dadurch sparen wir uns Wege und können hausintern zusammenarbeiten“, erklärt René Plaul die Vision.

Visionen konnte das junge Filmteam auch im Imagefilm verwirklichen. Die Idee, außergewöhnliche Sportler aus der Region zu zeigen, hegten sie schon länger. So sind im Film unter anderem der waghalsige Snowboarder Matteo Rüger, Sebastian Schiller bei eisiger Kälte im Kanu und Michael Schwarz am Snowkite zu bestaunen. Auch bisher kaum bekannte Sportarten gibt es zu sehen, so zum Beispiel das Skijöring mit Familie Panhans.

Während des Drehs gab es immer wieder witterungsbedingte Schwierigkeiten. So kam es, dass Michael Schwarz mit seinem Snowkite zeitweise völlig im Nebel verschwand. In den sieben Tagen – verteilt auf zwei Monate – erwischte das Produktionsteam aber auch wunderschöne Sonnentage, welche durch die Aufnahmen mit einer Drohne besonders spektakulär in Szene gesetzt wurden. Dabei hatte Drohnenpilot Arvid Müller mit kleinen Hindernissen zu kämpfen. „In Zwickau filmten wir die Kanufahrt mit Sebastian. Über den Fluss waren überall dünne Drahtseile gespannt und Arvid musste die Drohne da irgendwie durch steuern. Das hat er großartig gemacht“, so Förster.

Nachdem die Filmaufnahmen im Kasten waren, folgte der nächste Schock am Computer – über 1 000 Filmdateien wollten gesichtet werden. Der Schnitt dauerte etliche Monate. Doch der Aufwand hat sich gelohnt. Knapp ein Jahr später geht der Imagefilm online und wird begeistert aufgenommen. Auch im Rundkino wurde er bereits gezeigt. Wie überall gab es auch bei diesem Film ein paar negative Stimmen. So wollte es manch einer einfach nicht glauben, dass die Drehorte in Sachsen waren, „so schön sei es doch hier niemals“. Das können die Filmemacher wohl als Lob auffassen. Drehorte waren das Eissportzentrum Chemnitz, der Kurort Oberwiesenthal, das Skigebiet Holzhau, Klingenthal, die Kleingartensparte Mulda, Grünhain-Beierfeld, Zwickau-Zwickauer Mulde und der Großhartmannsdorfer Teich. Am Abend der Filmpräsentation sind Familie und Freunde begeistert, es gibt eine Menge Applaus. Für Centrefilms geht es nun an die Verwirklichung nächster Projekte.

Von Lisa-Marie Leuteritz

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Region News

Ob zur Entspannung, in der Mittagspause oder zum Spaß mit Freunden. Auf unserer Spieleseite können Sie wählen zwischen Denksport-, Geschicklichkeits-, Such- und Sportspiele. Jetzt gratis spielen im Spieleportal von DNN.de! mehr